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Wandergruppe Parthenaue

Die Wandergruppe Parthenaue wurde am 23.05.16 gegründet und hat derzeit 21 Mitglieder. Die Gruppe trifft sich monatlich im Vereinslokal, Gaststätte „ Hopfenspeicher“, in der Oststr. 38 und dort werden die Aktivitäten der Gruppe beraten und geplant. Die WG Parthenaue führt die Gruppenwanderungen immer werktags durch. Gruppenleiter ist der Wanderfreund Kurt Spengler.
 
 
 

Unsere Wanderungen

Bei strahlendem Sonnenschein fuhren wir am 15.11.2018 mit Umsteigen in Weißenfels nach Leißling. Von dort ging es über die Vierberge nach Schönburg, wo wir die Kirche und den Burghof besichtigten und den herrlichen Blick ins Saaletal genossen. An der Saale entlang wanderten wir weiter zur Gaststätte "Neue Welt", wo die Mittagseinkehr stattfand. An Neumühle, Kroppenmühle und Steinernem Engel vorbei ging es durchs Kroppental bis zum Ortseingang Wethau, wo wir auf einen schönen Wanderweg nach Gieckau wechselten. Im Landgasthof Gieckau, einem liebevoll eingerichteten Fachwerkhaus, war Kaffeepause, wo der Hausherr in 25 Min. für 14 Wanderer Bestellungen aufnahm, Getränke servierte und kassierte! Und dabei fand er noch Zeit, uns über den Gasthof und das Hotel zu informieren. Von Gieckau führte der Wanderweg weiter durchs Nautschketal nach Gröbitz, was malerisch im Nachmittagssonnenschein am Berghang lag. Nur ein Windrad genau hinterm Kirchturm trübte diesen idyllischen Anblick. Und da wir uns den ganzen Tag beeilt hatten, um dort den einzigen Bus nach Weißenfels zu bekommen, hatten wir nun noch eine Stunde Zeit, um uns den "berühmten" Ort anzusehen. Immerhin hörten wir, dass für das verfallene Renaissanceschloss Hoffnung auf Sanierung besteht. Der Bus kam pünktlich, und über Weißenfels ging es zurück nach Leipzig.

WG Parthenaue auf der SchönburgWG Parthenaue auf der Schönburg

Burg SchönburgBurg Schönburg

Entlang der SaaleEntlang der Saale

Die Oktoberwanderung führte die Wandergruppe Parthenaue am 18.10.2018 ins benachbarte Sachsen-Anhalt. Mit der S3 fuhren wir bis Halle Dessauer Brücke, von wo es in Richtung Seeben ging. Schnell waren wir aus der Stadt hinaus und standen am Franzosenstein, wo ein erstes Gruppenbild aufgenommen wurde. Über Seeben, Gutenberg und Teicha ging es nach Nehlitz, wo in der Gaststätte "Rotes Haus" das Mittagessen eingenommen wurde. Sehr zu empfehlen auch für andere Wandergruppen - schmackhaft und preiswert in gepflegter Atmosphäre! Wir mussten eine Sandgrube umwandern, dann war es nicht mehr weit bis zum Petersberg, unserem Ziel. Vom Bismarckturm hatten wir nur wenig Aussicht, aber wenigstens war es nicht mehr ganz so neblig wie am Vormittag. Auch die Stiftskirche und den Friedhof sahen wir uns an. Den Rest der 21 km  über Frößnitz bis zum Bf. Wallwitz hatten wir allerdings unterschätzt: Trotz Aufbietung letzter Reserven sahen wir den Zug an uns vorbeifahren und mussten 1 Std. auf den nächsten warten. So waren wir erst kurz vor 19.30 Uhr wieder in Leipzig.

WG Parthenaue am FranzosensteinWG Parthenaue am Franzosenstein

Blick vom PetersbergBlick vom Petersberg

WG Parthenaue am PetersbergWG Parthenaue am Petersberg

Stiftskirche St. PetrusStiftskirche St. Petrus

Stiftskirche St. PetrusStiftskirche St. Petrus

Auch am 06.09.2018 war noch prächtiges Sommerwetter. Wir fuhren mit dem Zug nach Weißenfels, gingen über die Brücke in die Stadt und wanderten auf dem abwechslungsreichen und größtenteils schattigen, aber leider asphaltierten Radweg nach Leißling. An der neuen Fußgängerbrücke über die Saale machten wir unsere Frühstückspause. Auf der anderen Saaleseite erwarteten uns dann naturbelassene Wege, der erste davon führte uns auf die Burg Goseck. Nach dem Mittagessen in der "Schlossschänke" hatten wir eine Führung in den Resten der Klosterkirche durch den Musiker Robert Weinkauf, der auf Goseck ein Europäisches Zentrum für mittelalterliche Musik etabliert hat. Er erzählte sehr lebendig von der Geschichte des Bauwerks und gab uns 2 Proben geistlichen Gesangs in der tollen Akustik der Kirche. Das war für alle sehr berührend. Da die Führung 1,5 h gedauert hatte, warfen wir auf das Sonnenobservatorium nur von fern einen Blick und gingen auf Waldwegen zum "Hotel zur Henne", wo wir nochmal auf ein Getränk einkehrten. An der Saale entlang und um den Campingplatz Blütengrund herum gingen wir zur Personenunterführung und dann an der Eisenbahnstrecke entlang zum Bf Naumburg Hbf, von wo wir erst 18.21 Uhr nach Hause fuhren, weil es heute 21 km waren.

Obwohl unser Gruppenleiter Kurt im August Urlaub hatte, beschlossen wir, die Gruppenwanderung nicht ausfallen zu lassen. Unser Gruppenmitglied Ute Römmermann führte uns am 12.08.2018 bei herrlichem Sommerwetter vom Bf Leisnig durch die Guckenschlucht und an mehreren Quellen vorbei nach Klosterbuch. In der Gaststätte "Zum frohen Mönch" stärkten wir uns zu Mittag. Danach hatte jeder Zeit, sich nach eigenem Bedarf das Kloster anzusehen und die schöne Aussicht ins Muldental zu genießen. Auf der anderen Muldenseite ging es auf dem Riedelsteig über Fischendorf wieder nach Leisnig, von wo wir mit dem Zug nach 14 km Wanderstrecke zurück nach Leipzig fuhren.

Am 12.07.2018 hatten wir uns den Schanzenbachweg Richtung Leisnig ausgesucht. Leider hat es das Wetter nicht gut mit uns gemeint, denn es regnete eigentlich die ganze Zeit. Mit dem Zug sind wir bis Tanndorf gefahren. Wir mussten auf die andere Seite der Freiberger Mulde. Deshalb sind wir leicht zurückgelaufen und in Podelwitz über die Muldenbrücke. Am Podelwitzer Wasserschloss wurde die erste Rast gemacht. Die Leisniger Landstraße und die Colditzer Landstraße ging es auf Straßen bis zum Einstieg in den Schanzenbachweg. Dann ging es eigentlich nur durch den Wald. Durch die Leithenmühle durch geht es den Schanzenbachweg weiter. Vor Brösen war der Weg versperrt, so dass wir über Brösen Richtung Tautendorf bis zur Schanzenmühle gegangen sind. Hier kamen wir wieder auf den Schanzenbachweg. An der Kirstenmühle leicht rechts haltend kommt man wieder in den Wald hinein, der dann bis Leisnig führt. Wenn man noch Zeit hat, ist in Leisnig auf dem Markt die Gaststätte „Wohnen mit Genuss“ zu empfehlen. Von dort sind es dann noch 20 min. bis zum Bahnhof.

Am Wasserschloss PodelwitzAm Wasserschloss Podelwitz

Der Mühlteich im SchanzenbachtalDer Mühlteich im Schanzenbachtal

Leithenmühle (war leider geschlossen)Leithenmühle (war leider geschlossen)

 

 

 

 

Vom 04.-07.06.2018 führten wir unsere diesjährige Mehr-Tages-Wanderfahrt durch, an der 9 Gruppenmitglieder teilnahmen. Unterkunft fanden wir im Hotel an der Therme in Bad Sulza, was den Vorteil hatte, dass täglich 2 h Nutzung der Toskana-Therme im Übernachtungspreis enthalten waren. Bei fast zu warmem Sommerwetter führte die erste Tour rund um Bad Sulza. Der zweite Tag begann in Steinbach bei Bad Bibra, von wo wir über Krawinkel zu einem Orchideenpfad und über den Bösel-Stein wieder zurück nach Steinbach wanderten. Am dritten Tag ging es von Bad Sulza zur Gaststätte Himmelreich, dann hinunter bis zur hölzernen Fußgängerbrücke am Ende von Bad Kösen, wieder hinauf zur Rudelsburg und zur Burg Saaleck und über Stendorf und Großheringen zurück nach Bad Bibra. Am letzten Tag starteten wir von Bad Bibra über Steinbach nach Wallroda und durchs Saubachtal zurück nach Bad Bibra, von wo es per Pkw nach Hause ging. Alle 3 Abende konnten wir bei angenehmer Temperatur in den Biergärten des Ortes verbringen und uns noch ein bisschen besser kennenlernen als man es bei Tagestouren kann.

 

Am 23.05.2018 fuhren 15 Mitglieder unserer Wandergruppe, 2 Schnupperer und 1 Gast über Naumburg nach Kleinjena, um Orchideen zu sehen. Wir wanderten bei bestem Sommerwetter nach Roßbach und dann weiter in die Toten Täler. Dabei sahen wir bereits erste Exemplare des Helm-Knabenkrautes. Auf Rödelhöhe angekommen, stärkten wir uns - diesmal aus dem Rucksack, weil keine geöffnete Gaststätte am Weg lag. Dann ging es auf den Orchideenpfad, wo wir neben vielen gelben Blumen und dem bereits erwähnten Knabenkraut auch Waldhyazinthen, das Bleiche Waldvögelein und Fliegenragwurz sahen und eine schöne Aussicht ins Unstruttal genießen konnten. Durch die Wildpferdekoppel auf dem Rödel ging es zum Abstieg nach Kleinjena. Leider konnten wir die Pferde nicht entdecken, hatten aber einen schönen Blick auf Naumburg. In Kleinjena öffnete der Gasthof für uns extra 2 Stunden früher, sodass wir den gelungenen Tag bei einem Bierchen ausklingen lassen konnten. Bus und Bahn brachten uns zuverlässig zurück nach Leipzig.

 

 

Statt einer Gruppenwanderung im April nahmen 8 Mitglieder und 2 Schnupperinnen der Wandergruppe Parthenaue an der Vereinswanderung am 21.04.18 von Gräfenhain über Geithain nach Rochlitz teil. Mit einem Sonderbus ging es mit 72 Teilnehmern nach Gräfenhain. Auf dem 6-Länder-Ost-West-Weg wanderten wir nach Geithain. Am Stadttor wurden wir von Herrn Richter vom Heimatverein begrüßt und erhielten historische Informationen. An der Nikolaikirche hatte die Gemeinde für alle Kaffee bereitgestellt für eine erste Pause auf dem Markt. Danach ging es auf einem recht sonnigen Weg bis Stollsdorf. Von dort sahen wir schon das Mittagsziel auf dem Rochlitzer Berg, aber zunächst wanderten wir noch bis kurz vor Wittgendorf. Über die stillgelegte Muldentalbahn links das Waldgebiet Welsche empor steigend, hatten wir dann wieder das Mittagsziel vor Augen. 

Der Rochlitzer Berg liegt bei 353 m über NN, und man war oben froh über die Pause. Wer wollte, konnte auch den Friedrich-August-Turm besteigen. Die Einnahme des Mittagessens klappte dank Vorbestellung während der Busfahrt sehr gut. An der Aussichtsplattform wurden noch Gruppenbilder gemacht. Dann ging es hinunter nach Sörnzig. Über die Hängebrücke gelangten wir auf die andere Seite der Mulde, wo uns der Weg am Fluss entlang nach Rochlitz führte. Nach einem Eis auf dem Marktplatz brachte uns der Bus zurück nach Leipzig.

 

 

 

 

Unsere Märzwanderung führte uns am 15.03.2018 in die "Toskana des  Nordens". Mit dem Zug fuhren wir bis Naumburg. Da die Fähre am Blütengrund nach der Winterpause noch nicht wieder im Einsatz war, wanderten wir an der Saale entlang bis zur Brücke beim Gasthaus "Zur Henne" und auf dem anderen Saaleufer wieder zurück bis zum Blütengrund. Bei bestem Wetter betrachteten wir die Felsenbilder und genossen die schöne Landschaft. An den Weinbergen entlang ging es nach Großjena, wo im Restaurant von "Grober's Reiterhof" ein leckeres Mittagessen eingenommen wurde. 

Weiter an der Unstrut entlang kamen wir zu einem Abzweig auf die Neuenburg, die wir nach 140 Höhenmetern Anstieg erreichten. Da wir für die Heimfahrt einen Zug kurz nach 16 Uhr angedacht hatten, reichte die Zeit nur noch für einen Kaffee statt für den Museumsbesuch. Die Heimfahrt verlief dann anders als gedacht: Der Computer hatte einen fast einstündigen Aufenthalt in Naumburg ausgewiesen, aber wir bekamen mit 2 Min. Übergang noch den vorhergehenden Zug. Darüber haben sich die 14 Gruppenmitglieder und unsere "Schnupperin" sehr gefreut.

BlütengrundBlütengrund

Schloss NeuenburgSchloss Neuenburg

Wandergruppe Parthenaue auf Schloss NeuenburgWandergruppe Parthenaue auf Schloss Neuenburg

Trianon Eythra (Foto Peter Günnel)Trianon Eythra (Foto Peter Günnel)Bei unserer ersten Wanderung im Jahr 2018 (die Januarwanderung war Sturm "Friederike" zum Opfer gefallen) fuhren wir am 08.02. nach Großdalzig. Von dort wanderten wir bei (zum Glück) gefrorenem Boden und Temperaturen um 0° C zum Trianon Eythra, das an den weggebaggerten Ort erinnert, und weiter zu den Imnitzer Lachen. Im "Bergschlösschen" Imnitz gab es ein leckeres Mittagessen. So gestärkt gingen wir durch den alten Ortskern Imnitz mit dem sehenswerten Sattelhof und dann durch ein kleines Wäldchen an der ausgetrockneten Batschke entlang zum Zwenkauer Hafen, wo in den letzten Jahren beeindruckend viel gebaut worden ist. Leider hatte das anvisierte Café geschlossen. Das tat der guten Stimmung der 9 Gruppenmitglieder und einer "Schnupperin" aber nur wenig Abbruch. Am See entlang führte uns der Weg nach Zitzschen und dann zurück zum Haltepunkt Großdalzig, von wo uns der Zug wieder nach Hause brachte.

 

Wandergruppe Parthenaue am alten Elsterwehr (Imnitzer Lachen)Wandergruppe Parthenaue am alten Elsterwehr (Imnitzer Lachen)