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Wandergruppe Parthenaue

Die Wandergruppe Parthenaue wurde am 23.05.16 gegründet und hat derzeit 19 Mitglieder. Die Gruppe trifft sich monatlich im Vereinslokal, Gaststätte „ Hopfenspeicher“, in der Oststr. 38 und dort werden die Aktivitäten der Gruppe beraten und geplant. Die WG Parthenaue führt die Gruppenwanderungen immer werktags durch. Gruppenleiter ist der Wanderfreund Kurt Spengler.
 
 
 

Unsere Wanderungen

Am 14.11.2019 machten sich 10 Wanderfreund(inn)e(n) unserer Gruppe mit 3 Gästen auf eine Tour zu 7 Steinbrüchen rund um Beucha. Eine ähnliche Tour hatte der DAV am 01.06.2019 anlässlich des 150. Jahrestages seines Bestehens und des 100. Jahrestages der Leipziger Kletterschule im Brandiser Ostbruch veranstaltet. Wir haben sie nach unserem Geschmack verändert - mit mehr Wald und weniger Asphalt. Bei strahlendem Sonnenschein und prächtig herbstlich leuchtendem Laub wanderten wir zum Beuchaer Tollertbruch, dem Kohlenbergteich, dem Brandiser West- und Ostbruch, vorbei am Kleinsteinberger Spittelbruch, zum Hausbruch, wo Mittagsrast war, am Albrechtshainer See entlang und kamen am noch arbeitenden Steinbruch Sorge wieder in Beucha an. Den krönenden Abschluss bildete der Beuchaer Kirchbruch, wo sich am "Postkartenblick" Kirche und Wasserturm malerisch im Wasser spiegelten. Der Rundweg um den Kirchbruch führte uns direkt zum Bf. Beucha, von wo wir wieder nach Hause fuhren. Schade ist, dass es auf dieser schönen Tour keine Einkehrmöglichkeit gibt, nicht einmal einen Rastplatz im Freien, aber dank des freundlichen Wetters war das diesmal kein Problem. Dafür entschädigt die kurze Anreisezeit!

Am TollertbruchAm Tollertbruch

Der WestbruchDer Westbruch

Rast am HausbruchRast am Hausbruch

Der SplittelbruchDer Splittelbruch

Am Beuchaer KirchbruchAm Beuchaer Kirchbruch

Am 17.10.2019 fuhren 11 Mitglieder unserer Wandergruppe und unser fast schon ständiger Gast mit dem Bus über Bad Düben nach Pressel in der Dübener Heide. Dort ist unser Gruppenleiter Kurt mit seiner Frau seit mehr als 20 Jahren Dauercamper und kennt jeden Weg. Er hatte zu einer Wanderung nach Falkenberg und zurück eingeladen. Am Ortsausgang kamen wir zum Gustav-Kögel-Denkmal, das an einen in Pressel geborenen Schneider erinnert, der nach Amerika ausgewandert ist und von dort im Rahmen eines Wettwerbs die Erde umwandert hat. Von da an ging es durch herbstlich bunt gefärbten Wald im Bogen zu einer romantischen Wallanlage, dem Paker Schloß. Dieses ist wegen Nässe oftmals nicht zugänglich und Kurt wollte die Gelegenheit nach dem trockenen Sommer nutzen, um uns diesen herrlichen Fleck zu zeigen. Die Slawen hatten zum Schutz ihres Landes entlang von Saale und Mulde eine Burgenkette errichtet. Östlich davon wurde ein Rückzugsgebiet von Wallburganlagen errichtet. Eine davon befand sich bei Falkenberg, das Paker Schloß. 1214 wurde es als Herrensitz urkundlich erwähnt. Heute erinnern noch zwei kreisrunde Wall- und Wassergräben um einen Hügel an den Standort der slawischen Burg. Zu Mittag erreichten wir Falkenberg, wo uns im Bäckerei-Café Nietzelt Kartoffelsuppe mit Bockwurst erwartete. Die Bedienung war außerordentlich freundlich und um uns bemüht. Das Café sei auch anderen Wandergruppen für eine Rast empfohlen!! Nach der Mittagspause ging es dann zurück nach Pressel, wiederum fast ausschließlich durch bunten Wald und auf mit Pilzen gesäumten Wegen. Ganz nebenbei hatten auch die Pilzsammler ihre Beutel voll bekommen. Nach einem Toilettenstopp auf dem Campingplatz erreichten wir den Bus um 15.20 Uhr und waren um 16.30 Uhr wieder in Leipzig. Eine sehr schöne Herbstwanderung!

Die TeilnehmerDie Teilnehmer

Am Paker SchlossAm Paker Schloss

Die AusbeuteDie Ausbeute

Die Septemberwanderung führte 9 Mitglieder unserer Wandergruppe und 3 Gäste am 19.09.2019 in den Zeitzgrund. Mit dem Zug ging es bis Stadtroda, wo schon nach wenigen Schritten der Zeitzgrund begann. Er ist ein ca. 10 km langes und ca. 50 m tief eingeschnittenes Tal zwischen Stadtroda und Hermsdorf. Durch den Zeitzgrund fließt der Zeitzbach, er entspringt in Hermsdorf und mündet unterhalb des Bahnhofs Stadtroda in die Roda. Der Name ist nicht von der Stadt Zeitz abgeleitet, sondern von der früher dort betriebenen Waldbienenzucht, der Zeidlerei. Das ist ein sehr schöner Weg, ausschließlich durch den Wald, mit vielen ehemaligen Mühlen, die nun entweder anderweitig oder nicht mehr genutzt werden. Viele Tafeln erzählen, was im sog. Holzland alles für Flora und Fauna getan wird. Ein leckeres Mittagessen erwartete uns in der Janismühle. Frisch gestärkt stiegen wir hinauf zum Pechofen. Das ist die Nachbildung einer mittelalterlichen Produktionsstätte zur Gewinnung von Destillationsprodukten des Holzes bei einer Temperatur bis zu 400 Grad (Holzessig, Kienöl, Teer und Pech). Von dort wanderten wir nach Hermsdorf, wo wir am Bf Hermsdorf-Klosterlausnitz wieder in den Zug nach Hause stiegen. Bei ruhigem, trockenen Herbstwetter war das eine wunderschöne, 15 km lange Wanderung.

Am StartAm Start

Vor der JanismühleVor der Janismühle

Am PechofenAm Pechofen

Am Bahnhof HermsdorfAm Bahnhof Hermsdorf

Statt zu einer Tagestour starteten 11 Wanderfreund(inn)e(n) der WG Parthenaue am 19.08.2019 zu einer 5tägigen Wanderfahrt nach Johanngeorgenstadt. Ortskundige Gruppenmitglieder hatten für uns die "Gaststätte und Pension Schanzenblick" als Unterkunft ausgewählt und uns damit sehr gut beraten. Die Wirtin war pfiffig und flexibel, und ihr kleines Team hat uns in der Gaststätte hervorragend verpflegt. Am Ruhetag der Gaststätte haben wir einen lustigen Grillabend veranstaltet. Die Wirtin hat Geschirr, Grillkohle und -soßen bereitgestellt, und jede(r) Wanderfreund(in) hat auf dem Rückweg von der Wanderung eingekauft, was er/sie essen möchte. So hatten wir keinerlei Organisationsaufwand und trotzdem einen gelungenen Abend. Da die Gaststätte oberhalb der Mittelstadt nahe beim Wald lag, konnten wir 5 abwechslungsreiche Wandertouren vom Hotel aus unternehmen, ohne erst mit den Autos zu einem Startpunkt fahren zu müssen. Die Wandertouren hatte unser Wanderleiter Kurt von einem Internetprogramm heruntergeladen und auch dabei eine glückliche Hand gehabt. Am ersten Tag kamen wir bei Regen an und aßen erst einmal zu Mittag. Dabei kamen schon erste Sonnenstrahlen. Am Nachmittag führte uns ein Rundweg bei bestem Wanderwetter um Johanngeorgenstadt herum, nach Henneberg mit dem Hochmoor "Kleiner Kranichsee", an den Sprungschanzen vorbei und an einem sehenswerten Naturbad. Am zweiten Tag ging es in einem Bogen auf den böhmischen Plattenberg mit Aussichtsturm und über Horní Blatná wieder zurück, natürlich mit tschechischem Bier und Speisen unterwegs. Man hatte uns für den Nachmittag Regen angekündigt, die ersten Tropfen fielen aber erst, als wir in die Pension einmarschierten. Für den dritten Tag hatten wir uns einen Rundweg über den Auersberg ausgesucht, wo uns oben ebenfalls ein Aussichtspunkt erwartete und ein Selbstbedienungsrestaurant. Tolles Wetter, tolle Aussicht. Den Donnerstag verbrachten wir wieder im böhmischen Erzgebirge, diesmal auf einem Rundweg über Jelení. Und da das Wetter auch am Freitag wieder herrlich war, wollte niemand gleich morgens nach Hause fahren. Wir wanderten noch einmal auf einem abwechslungsreichen Naturlehrpfad zu den Teufelssteinen und stiegen erst zu Mittag in die Autos.  Insgesamt sind wir 71 km gelaufen. Es waren wieder schöne und erlebnisreiche Gruppenwandertage, sodass wir uns schon auf eine ähnlich gute Veranstaltung 2020 freuen!

Rast am HennebergRast am Henneberg

Sprungschanzen JohanngeorgenstadtSprungschanzen Johanngeorgenstadt

Auf dem PlattenbergAuf dem Plattenberg

An der EispingeAn der Eispinge

Der Aussichtsturm Auersberg 1018,2mDer Aussichtsturm Auersberg 1018,2m

Mittagspause in JeleníMittagspause in Jelení

An den TeufelssteinenAn den Teufelssteinen

Am 20.06.2019 starteten alle 9 nicht im Urlaub befindlichen Wanderfreund(inn)e(n) unserer WG mit 2 Gästen mit Bahn und Bus nach Schildau. Nach Besichtigung des Schildbürgerbrunnens, Marktplatzes mit Rathaus und Gneisenaudenkmal sowie des ältesten Maulbeerbaums Deutschlands stiegen wir an den Hasenteichen vorbei auf den Schildberg, wo für uns der Aussichtsturm geöffnet war. Wir hatten einen schönen Rundblick über die Dahlener Heide, obwohl es gerade in jenen Minuten aussah, als ob jetzt das angekündigte Gewitter käme, was aber nicht eintrat. Nach einer Mittagspause aus dem Rucksack ging es auf dem S-Weg vorbei an Heßlers Schlucht, Wittes Steinbruch und einem Grenzstein zwischen Sachsen und Preußen (im Ergebnis der Völkerschlacht war der S-Weg die Grenze) bis zur Butterstraße, auf der wir zum Dammmühlenteich weiter wanderten. Hier hatten wir ein bisschen Stress, denn die Wirtin des Cafés hatte gesagt, nach 14.30 Uhr könne sie uns nicht mehr bedienen. Die Vorhut erreichte das Café um 14.40 Uhr, und wir durften noch Platz nehmen. Es war aber wirklich sehr voll, und kurz nach uns traf noch eine große Gruppe ein. Kein Wunder bei den leckeren und liebevoll verzierten Speisen und den preiswerten Getränken! Nach einer ausgiebigen Pause ging es auf dem Lutherweg weiter nach Schmannewitz, wo wir bequem den avisierten Bus nach Dahlen erreichten. Nur leider war dieser ein Kleinbus, der nur 8 Personen mitnehmen durfte. Das "K" hatten wir im Fahrplan übersehen. So warteten wir auf dem schattigen Kirchhof auf den Bus nach Torgau, von wo es mit dem RE zurück nach Leipzig ging.

Schildau am SchildbürgerbrunnenSchildau am Schildbürgerbrunnen

SchildbergturmSchildbergturm

Café am DammmühlenteichCafé am Dammmühlenteich

Café am DammmühlenteichCafé am Dammmühlenteich

Zur Mai-Wanderung machten sich am 23.05.2019 wieder 14 Wanderfreund(inn)e(n) auf den Weg: Hoffentlich blühende Orchideen waren das Ziel. Mit dem Zug ging es bis Laucha. Dort wanderten wir durch den Ort zum Borntal. Vom Borntalweg begaben wir uns auf einen Rundweg über Krawinkel, an dem wir schon bei unseren Gruppenwandertagen 2018 von Bad Bibra aus viele Orchideen gefunden hatten. Auch diesmal erfreuten uns Händelwurz, Glockenblume, Frauenschuh, Helm-Knabenkraut, Adonisröschen, Brennender Busch und Wiesensalbei, die natürlich nicht alle Orchideen sind, aber trotzdem schön anzusehen waren. Dennoch hatten wir das Gefühl, dass nach der Trockenheit des letzten Sommers dieses Jahr weniger Orchideen blühen als 2018. An einer Stelle mit schöner Aussicht gab es die erste Pause. Wieder zurück auf dem Borntalweg wechselten wir auf den Finnewanderweg, der uns mit heftigem Anstieg nach Plößnitz führte. Vor der hübschen kleinen Kirche luden 2 Bänke mit wieder guter Aussicht zur Mittagspause ein. Danach ging es weiter fast bis nach Laucha hinunter, dann durch den Drachenwinkel wieder hinauf auf den nächsten Berg, von dem aus das Endziel - Café Moness in Balgstädt - schon zu sehen war. Nach 17 km und 366 Höhenmetern hatten sich alle das Eis, den Kaffee oder das Bier verdient. Vom Hp Balgstädt ging es, wieder mit Umsteigen in Naumburg, zurück nach Leipzig.

WG ParthenaueWG Parthenaue

FrauenschuhFrauenschuh

Brennender BuschBrennender Busch

Rast in PlößnitzRast in Plößnitz

Kaffee und Kuchen bereits in Sicht.Kaffee und Kuchen bereits in Sicht.

Unsere Aprilwanderung fand mit 14 Wanderfreunden und bei 26°C im Schatten am 25.04. statt. Statt wie geplant von Schildau nach Schmannewitz zu wandern, mussten wir wegen der für Nordsachsen ausgerufenen Waldbrandwarnstufe 5 eine Ersatztour finden. Wir entschieden uns, die Berge der Stadt Halle kennenzulernen und dabei auch etwas Architektur zu betrachten. Mit der S3 fuhren wir bis Halle Dessauer Brücke und begannen unsere Erkundung auf dem Gertraudenfriedhof. Durch einen glücklichen Zufall wurde uns sogar die große Trauerhalle des Stadtarchitekten Wilhelm Jost geöffnet - ein Highlight gleich zu Beginn der Tour! Dann ging es über den Kleinen und den Großen Galgenberg mit jeweils schönen Ausblicken zum ehemaligen Solbad Wittekind, einem Überbleibsel aus Halles Badezeit am Ende des 19. Jh.s mit 2 Quellen, die unter dem Berg, auf dem der Zoo steht, entsprangen und mit einer Ergänzung durch Wilhelm Jost in den Jahren 1923-1925. Das Bad war nach Ende der DDR verfallen, ist aber jetzt sehr schön saniert worden. Durch Reichardts Garten wanderten wir hinunter zur Saale und dort auf die Klausberge, von denen wir schon unsere für den Nachmittag geplanten Berge am anderen Saaleufer sehen konnten. Zuvor aber war Mittagseinkehr in der Szene-Gaststätte "Objekt 5" in der Seebener Straße. Das Lokal hat 3 Etagen, und der junge Wirt hatte uns schöne Schattenplätze im Biergarten der mittleren Etage reserviert, wo wir das leckere Essen genießen konnten. Am Giebichenstein vorbei überquerten wir die Saale und stiegen am Beginn der Talstraße die Stufen zum Kirchberg mit der Peterskirche hinauf. Auch dort gab es einen Aussichtspunkt mit einem Blick auf die Innenstadt, den Giebichenstein und die Klausberge. Nach einem kurzen Abstieg zur Talstraße begann der Anstieg auf unseren letzten Berg, den Ochsenberg. Von dort sieht man Wohn- und Industriegebiet Nord und den Trothaer Hafen. Durch die Talstraße ging es zurück zur Kröllwitzer Brücke, dann am Rive-Ufer entlang, über die Ziegelwiese und auf die Peißnitzinsel. Am ehemaligen Pionierhaus stärkten wir uns mit Eiskaffee, bevor wir den letzten Architekturpunkt - das Gut Gimmritz - besuchten. Dort wollen sie keine Touristen, die Wohnanlage ist fest verschlossen. Einen Eindruck bekamen wir aber trotzdem. Vom Rennbahnkreuz fuhren wir nach 12 km und 200 Höhenmetern mit der Straßenbahn zum Hbf und mit der S3 wieder nach Leipzig.

Gertraudenfriedhof TrauerhalleGertraudenfriedhof Trauerhalle

Ehemaliges Solbad WittekindEhemaliges Solbad Wittekind

Blick über die Saale zur PeterskircheBlick über die Saale zur Peterskirche

PeterskirchePeterskirche

Auf dem OchsenbergAuf dem Ochsenberg

Bei unserer dritten Wanderung 2019 führte uns unsere Wanderfreundin Sieglinde am 14.03. rund um den Kulkwitzer See. Vom Allee-Center ging es durch einen sehr gepflegten, größtenteils modernisierten und mit Neubauten ergänzten Teil Grünaus, anschließend durch die Kirschbergsiedlung zu einem kleinen Hügel, auf dem uns Siegi die geplante Tour erläuterte und Wissenswertes zum Kulkwitzer See erzählte. An der geschlossenen Schiffsgaststätte vorbei kamen wir zum Wasserski-Lift. Im dortigen Imbiss fand die Mittagseinkehr statt - preiswert, schnell und sehr lecker. Das Lokal können wir guten Gewissens weiterempfehlen. Ein großer Teil der Wanderfreunde kannte die Markranstädter Seite des Sees noch nicht - weder den Wasserski-Lift noch die Marina oder das Strandbad Markranstädt - und hat so wieder einen neuen Teil unserer Umgebung kennengelernt. Seit der Mittagspause begleitete uns zum Wind noch ein Nieselregen, aber dafür schlugen die Wellen an den Strand wie im Ostseeurlaub. Gegenüber vom Roten Haus gab es in der "Klinke" noch einen Kaffee, bevor es dann wieder durch Kirschbergsiedlung und Grünau zurück zum Allee-Center ging. Trotz des Wetters war es eine gelungene Wanderung!

Wandergruppe ParthenaueWandergruppe Parthenaue

Bistro am Wasserski-LiftBistro am Wasserski-Lift

Trotz Regen und Sturm herrscht gute LauneTrotz Regen und Sturm herrscht gute Laune

Unsere 2. Gruppenwanderung des Jahres führte uns am 14.02.2019 in den Leipziger Südraum. Mit der S-Bahn fuhren wir nach Böhlen, von wo wir bei noch bedecktem Himmel zum Stausee Rötha wanderten. Dort bot sich eine schöne Sitzgruppe für eine Frühstückspause an. Danach ging es an Pleiße und Bahnstrecke entlang bis kurz vor Neukieritzsch, wo wir - nun inzwischen bei strahlendem Sonnenschein - nach Kahnsdorf abbogen, einem Dorf mit einem schön sanierten alten Dorfkern. Im dortigen Schiller-Café mit seiner hübschen historischen Einrichtung war Mittagseinkehr. Gestärkt warfen wir noch einen Blick in den Gutspark und wanderten dann an den zahlreichen Neubauten der "Lagune Kahnsdorf" am Hainer See entlang, dann über den Damm zwischen Hainer und Kahnsdorfer See. Am Ende des Dammes ging es links am Verbindungskanal zur Pleiße entlang wieder an den Röthaer Stausee, diesmal auf dem gegenüberliegenden Ufer nach Rötha hinein, wo wir von einer großen Fläche mit Winterlingen und ersten Krokussen begrüßt wurden. Das Röthaer Heimatmuseum hatte extra für uns seine Öffnungszeit verlängert, sodass wir uns zum Abschluss noch das interessante Museum ansehen konnten und erfuhren, dass es in Rötha nicht nur Entscheidungen zur Völkerschlacht und Mostherstellung gab, sondern auch über 30 Kürschner ansässig waren, die ihre Pelze in Leipzig am Brühl verkauften. Nach einem Kaffee oder Kakao im Café am Markt fuhren 15 glückliche Wanderfreunde mit Bus und S-Bahn wieder zurück nach Leipzig.

WG ParthenaueWG Parthenaue

Es wird FrühlingEs wird Frühling

Schillercafé und Gut KahnsdorfSchillercafé und Gut Kahnsdorf

Blick über den Kahnsdorfer SeeBlick über den Kahnsdorfer See

Am WegesrandAm Wegesrand

Heimatmuseum in RöthaHeimatmuseum in Rötha

Unsere erste Wanderung des Jahres 2019 führte uns am 17.01. durch Leipzigs Norden. Vom S-Bahn-Hp Wahren ging es auf der Pittlerstraße über den Mühlgraben und über die Weiße Elster in die Burgaue und dort zum Nahle-Auslass-Bauwerk. Den Naturbeobachtungskran der Uni Leipzig haben wir uns auch angeschaut. Dann ging es an der Nahle entlang über die Gustav-Esche-Straße hinweg Richtung Heuweg. Über weichen Waldboden wanderten wir zur Reiterklause Lukas. Hier wartete Kartoffelsuppe mit Bockwurst auf uns. Die Wirtin hatte freundlicherweise trotz Ruhetag für uns eine Mahlzeit zubereitet. Frisch gestärkt und fortan bei immer wieder Sonnenschein ging es dann rechts durch den Wald Richtung Kleine Luppe. Auf der Hans-Driesch-Straße überquerten wir das Elsterflutbecken und konnten bei einer spektakulären Himmelsfärbung das Entschlammen beobachten. Am Olympiastützpunkt vorbei ging es zum Rosentalhügel, wo die meisten von uns den Aussichtsturm bestiegen und die gute Aussicht genossen. Am Zusammenfluss von Parthe und Weißer Elster wurde ein Gruppenfoto mit der Mündung unseres namensgebenden Flusses gemacht. Über die Elsterbrücke im Zuge des Marienwegs kamen wir an die Neue Luppe und zum Auensee. Über die neu fertiggestellte Brücke über die Weiße Elster gelangten wir zur Haltestelle Wahren, wo die Tour nach 13 km endete. Und alle 17 Wanderfreunde befanden, dass sie bei dieser Tour Ecken gesehen haben, an denen sie noch nie gewesen sind.

An der Reiterklause LukasAn der Reiterklause Lukas

Am ElsterflutbeckenAm Elsterflutbecken

Der "Wackelturm"Der "Wackelturm"

Aussicht vom "Wackelturm" im RosentalAussicht vom "Wackelturm" im Rosental

Am Zusammenfluss von Parthe und Weißer Elster Am Zusammenfluss von Parthe und Weißer Elster

Für unsere letzte Gruppenwanderung des Jahres am 21.12.2018 war die Wettervorhersage gruselig. Aber spätestens am Freitagfrüh, als in der LVZ ein großer Artikel über die Wintersonnenwende im Sonnenobservatorium Goseck stand und darin erwähnt wurde, dass sich sogar eine Wandergruppe aus Leipzig zur Führung angemeldet hat, war klar, dass ein Kneifen nicht in Frage kommt. Mit dem Zug ging es bis Naumburg. Da wir mal auf einem neuen Weg zur Saalebrücke nach Henne wandern wollten, fuhren wir 9 Wanderfreunde zunächst mit dem Bus nach Weichau und gingen über den Mühlenweg zum Saaleradweg. Im Gasthaus "Zum Pegel" in Grochlitz erwarteten uns bereits Bockwürste, frisch aufgebackene Brötchen und ein erster Glühwein. Über Henne und durch Eulau gelangten wir zum Silbergrund, wo der Regen aufhörte, sodass wir ohne Cape durch den Wald auf den Bergrücken hinaufsteigen konnten. Am Waldrand hatten wir dann schon das Sonnenobservatorium vor Augen. Die Veranstalter hatten den Weg beleuchtet, Toiletten aufgestellt und einen Stand mit Glühwein, Kaffee, Kuchen, Suppe und ebenfalls Bockwurst aufgebaut. Das fanden wir bei dieser Wettervorhersage sehr bemerkenswert und nutzten natürlich das Angebot. Um 15 Uhr nahmen wir dann an der gut besuchten, interessanten Führung teil. Die Sonne war natürlich nicht zu sehen, da aber unser Gruppenleiter Kurt auf seinem Handy zum Kamerabild die Himmelskörper anzeigen lassen kann, bekamen wir eine gute Vorstellung, wie es aussehen würde, wenn... Mit dem Bus ging es dann von "Koch's Garten" in Goseck nach Weißenfels und von da mit dem Zug zurück nach Leipzig.

In der KreisgrabenanlageIn der Kreisgrabenanlage

Kurze (Regen) PauseKurze (Regen) Pause

Kurze RastKurze Rast

Unsere StreckeUnsere Strecke