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Wandergruppe Parthenaue

Die Wandergruppe Parthenaue wurde am 23.05.16 gegründet und hat derzeit 18 Mitglieder. Die WG Parthenaue führt die Gruppenwanderungen immer werktags (meist Donnerstag) durch. Gruppenleiter ist der Wanderfreund Kurt Spengler. Wir nehmen gerne neue Mitglieder auf. Bei Interesse bitte hier melden.
 
 

Unsere Wanderungen

Am 20.06.2024 fuhren 10 Mitglieder unserer Wandergruppe und 3 Gäste mit dem RE 12 nach Gera. Unter Führung unserer Wanderfreunde Brita und Harald gelangten wir am Jugendstilgebäude des "Neuen Fürstlichen Theaters" von 1902 vorbei in den Küchengarten mit der barocken Orangerie, in der sich heute die Kunstsammlungen der Stadt Gera befinden. Der Küchengarten war Bestandteil der BUGA 2007, ebenso wie der anschließende Hofwiesenpark. In beiden werden einige Blumenbeete weiterhin liebevoll gepflegt. Ebenso der BUGA verdankten wir am Ende des Parks im Stadtteil Heinrichsgrün die stählerne Pylonenbrücke (vorher war dort ein Holzsteg), auf der wir die Weiße Elster überquerten und in den Stadtwald gelangten. Da die Sonne schon ziemlich warm schien, freuten wir uns über die schattigen Waldwege. Mit Pausen auf zwei schönen Rastplätzen kamen wir an einem Bismarckdenkmal vorbei und über die ehemalige Rodelbahn in den Stadtteil Ernsee, wo uns außer einem Dorfteich mit blühenden Seerosen und gepflegten Vorgärten viele neugebaute Einfamilienhäuser erwarteten. Außerdem hat Ernsee ein Waldpädagogisches Zentrum, wo die Schulkinder mit der Natur vertraut gemacht werden. Nun führte uns Brita auf einem Rundweg zum Naturdenkmal "Kalte Eiche" und zum Wilhelm-Gladitsch-Turm aus dem Jahr 1871, der heute gesperrt ist, aber vielen Vögeln Nistmöglichkeiten bietet. Parallel zur Schlossallee ging es dann bergab zur Gaststätte "Jagdhof", wo uns gutgelauntes, freundliches Personal unsere Speise- und Getränkewünsche erfüllte. Die Karte bot die Hauptgerichte in mehreren Größen an und war auch sonst recht umfangreich. Allen schmeckte es gut, und wir können den "Jagdhof" nur weiterempfehlen! Nach dem Essen besichtigten wir die Reste des Schlosses Osterstein auf dem Hainberg. Von der Burg aus dem 13. Jh. steht nur noch der Bergfried. Das Renaissanceschloss wurde beim Bombenangriff im April 1945 zerstört, die Ruine 1962 gesprengt. Stehengebliebene Wirtschaftsgebäude werden zur Zeit wieder aufgebaut. Die Stufen hinunter kamen wir in den Stadtteil Untermhaus und damit zum Geburtshaus des berühmten Malers Otto Dix und zur Martinskirche, die wir kurz besichtigen konnten. Dann ging es zügig über die Untermhausbrücke und durch den Küchengarten zurück zum Bahnhof, um den Zug um 16.01 Uhr noch zu erreichen. Es war ein schöner und interessanter Tag bei gutem Wetter, und wir danken Brita und Harald nochmals herzlich für die gute Organisation und Führung!

Fotos unserer Wanderung

Neun Mitglieder unserer Wandergruppe und zwei Gäste fuhren am 16.05.2024 mit der S2 um 8.48 Uhr nach Radis. Die Führung übernahm heute wieder Petra. Durch den Personentunnel gingen wir auf die andere Seite der Bahnstrecke, wo Kurt alle begrüßte und die Wanderung begann. Das Wetter war wunderschön, die Sonne war schon warm, und wir freuten uns bereits über den Schatten im Wald. Nach einer Weile kamen wir ans Nordostufer des Gremminer Sees. Er ist ein aus dem ehemaligen Tagebau Golpa-Nord hervorgegangener Tagebaurestsee, der seinen Namen dem Ort Gremmin verdankt, der einstmals da gestanden hat. Bekannt ist er durch die Baggerstadt Ferropolis und die dort stattfindenden Musikfestivals. Auf einem Rastplatz am See gab es eine Pause. Nach etwa nochmal der gleichen Strecke erreichten wir das Dorf Goltewitz mit einer Dorfkirche aus dem 14. Jh. Sie hat eine Glocke von 1371. Leider war sie geschlossen. Am Ortsausgang Goltewitz sahen wir dann schon unser Ziel: Oranienbaum. Über einen Feldweg waren wir ganz schnell dort. Neben einem Besuch im Café am Markt war die dortige Kirche, ein barocker Zentralbau vom Beginn des 18. Jh.s, zu besichtigen. Auch das Schloss könnte man sich ansehen. Das Schloss in seiner heutigen Form wurde 1702 fertiggestellt und diente der Mutter Leopolds I. als Witwensitz. Der Schlosspark hat u. a. einen engl.-chin. Gartenteil mit Pagode und Teehaus, viele kleine Wasserläufe mit Brücken und eine Orangerie mit zahlreichen Zitrusbäumen. Durch einen herrlichen Rhododendronhain ging es zum Bahnhof, von wo wir mit dem Triebwagen der Dessau-Wörlitzer Eisenbahn nach Dessau und dann weiter nach Hause fuhren. Vielen Dank an die Organisatoren für diesen schönen Tag.

Fotos unserer Wanderung

Am 18.04.2024 machten sich 13 Mitglieder unserer Wandergruppe und eine Gästin auf die Fahrt nach Freyburg an der Unstrut. Es sollte diesmal eine Kurzwanderung mit ca. 11 km werden, und Verpflegung aus dem Rucksack war angesagt. Unsere frisch gekürte Wanderleiterin Petra hatte die Tour erdacht und vorgewandert und führte uns nun. Das Wetter war gut. Es war zwar kalt, aber die Sonne schien, und äußerst fotogene Wolken verhalfen uns über den ganzen Tag zu prächtigen Fotos. Zunächst ging es am südlichen Unstrutufer entlang bis zur nächsten Brücke, wo ein Rastplatz zu einer ersten Pause einlud. Von der Brücke hatten wir einen imposanten Blick auf das Zeddenbacher Wehr und die Mühle, in der heute noch Mehl zum Verkauf gemahlen wird. Der Verkaufsladen hatte allerdings geschlossen. An der Mühle vorbei und mit herrlich duftenden Fliederbüschen rechts und links des Weges wanderten wir hinauf nach Zscheiplitz, wo unterhalb des Ortes ein ebenfalls fliederumstandener Rastplatz nochmal zu einer Pause mit Blick ins Unstruttal einlud. Danach war das 1203 gegründete ehemalige Benediktinerinnenkloster schnell erreicht. Es war 1540 infolge der Reformation aufgelöst und wechselnden Gutsherren zugeschlagen worden. Nach 1945 verfiel die Klosterkirche und wurde ab 1985 von einem Verein wieder instand gesetzt, während im Gutshaus jetzt das bekannte Weingut Pawis seinen Sitz hat. Die Kirche wäre erst ab Mai geöffnet, aber dank Gartenarbeiten, für die Strom aus der Kirche benötigt wurde, konnten wir in den Vorraum hinein, die kleine Ausstellung anschauen und einen Blick durchs Gitter in das schlichte romanische Kirchenschiff werfen. Von Zscheiplitz ging es weiter auf dem Schweigenbergrundweg mit ebenfalls sehr schönen Ausblicken. In Freyburg kamen wir dann an der Sektkellerei an, wo seit 1887 Rotkäppchensekt fabriziert wird. Auch ohne Anmeldung hätten wir sofort eine Führung bekommen, aber uns stand der Sinn nach einem "Feierabendbier". Von der Unstrutbrücke fiel unser Blick auf die "Burgmühle", die sehr einladend wirkte. Und tatsächlich wollte man uns dort. Die Zeit bis zur Zugabfahrt verbrachten wir sehr angenehm bei Kaffee oder Bier, Ragout fin, Apfelstrudel oder Eisbecher. Als es Zeit zum Gehen war, bezahlten wir, mussten aber feststellen, dass die Zugfahrt ausfällt. Im Unstruttal gibt es zur Zeit nur aller 2 Stunden einen Zug. So kamen wir nun auch noch zu einer Stadtbesichtigung. Trotz dieser kleinen Misere war es ein wunderschöner Wandertag, und wir danken Petra ganz herzlich für die Vorbereitung.

Fotos unserer Wanderung

Unsere Gruppenwanderung am 14.03.2024 war gleichzeitig die Prüfungswanderung für unsere zukünftige Wanderleiterin Petra Spengler. Deshalb nahmen nicht nur 13 Mitglieder unserer Wandergruppe daran teil, sondern auch Elke Eichler als Mentorin von Petra, Dieter Lommatzsch als Vereinsvorsitzender und Dr. Kerstin Kleefisch als Verbandslehrwartin des SWBV. Wegen der unberechenbaren Situation bei der DB fuhren wir mit 2 Teilautos nach Ostrau, wo wir zunächst die sehr sehenswerte barocke Schlosskirche besichtigten. Von da führte uns der Weg nach Drehlitz, wo es eine erste Pause gab. Weil der Weg über den Petersberg zu schlammig war, hatte Petra einen Weg am Berg entlang nach Krosigk gewählt, wo wir auf einer langen Bank am Mühlteich unsere Verpflegung aus dem Rucksack verzehrten. Dazu hatte Petra auch noch leckere Apfeltaschen für uns gebacken. Vielen Dank! Danach ging es auf den Hexen-Weg. Das ist ein von Kindern liebevoll gestalteter Waldweg, den uns Petra gern zeigen wollte. Der war wirklich sehr nett. An der Untermühle vorbei strebten wir unser nächstes Ziel an - den Ort Kaltenmark mit schönen alten Häusern aus verschieden farbigen Klinkern. Von da gelangten wir zur Kirchruine Werderthau, wo auf einer runden Bank um den Baum auf dem Wilhelm-Pieck-Platz nochmal kurze Rast war. Zum Schluss ging es nun durch den Schlosspark Ostrau zu dem imposanten dreiflügeligen Wasserschloss. Dort gibt es einen rührigen Verein, der die Nutzung dieses Riesenbauwerks betreibt. Zurück an den Autos fand die Auswertung statt: Petra hat ihre Prüfung bestanden und bekam die entsprechende Urkunde vom SWBV. Gegen 17 Uhr waren wir wieder zurück in Leipzig. Es war ein schöner Tag bei Frühlingswetter, und es geht ein herzlicher Dank an Petra und Kurt für Vorbereitung und Organisation.

Fotos unserer Wanderung

Am 29.02.2024 fuhren 10 Mitglieder unserer Wandergruppe bei strahlendem Sonnenschein um 15.23 Uhr mit der S5 nach Halle. Vom Bahnhof führte uns unsere Wanderfreundin Petra durch die Leipziger Straße, über den Marktplatz, ein Stück die Große Ulrichstraße entlang und dann hinunter zur Moritzbastei. Nach einer Besichtigung des Innenhofes gingen wir an der Leopoldina vorbei über den Mühlgraben auf die Ziegelwiese, an der Saale entlang und am Riva-Ufer. An der Burg Giebichenstein vorbei weiter an der Saale bogen wir beim neuen Eichendorff-Denkmal in die Bebauung ein und kamen über Seebener Straße und Reilstraße zum Zoo-Eingang. Bereits vor 15 Uhr hatte uns unser Gruppenleiter Kurt im Internet ermäßigte Rentnereintrittskarten für die Lichterwelten im Zoo gekauft, die diesmal unter dem Motto "1001 Nacht" standen und farbenprächtige, fantasievolle Leuchtfiguren präsentierten. Bis 19 Uhr schauten wir uns die liebevoll gestalteten Figuren an. Es gab viele Imbissstände und auch einen Zuckerwattestand, wo sogar Zuckerwatte mit Leuchtstäben darin verkauft wurde. Für uns hatte Kurt für 19 Uhr einen Tisch in den "Bergterrassen" des Zoos bestellt, wo wir gut versorgt wurden. Lediglich die Schnitzel wurden als nicht so toll empfunden. Da die HAVAG streikte, gingen wir zum S-Bahn-Hp Zoo und fuhren mit S47 und S5 zurück nach Leipzig, wo wir um 21.45 Uhr ankamen. Es war ein gelungener Nachmittag/Abend, und wir danken Petra und Kurt fürs Vorwandern und die tolle Organisation!

Da zu unserem Januar-Gruppenwanderungstermin wie schon im November wieder die Lokführer streikten, mussten wir die Wanderung auf den 01.02.2024 verschieben. Diesen Tag hatten aber viele schon verplant, und so fuhren nur 8 Mitglieder unserer Wandergruppe um 9.33 Uhr mit dem Bus 131 nach Merseburg. Auch diese Fahrt war durch einen Streik beeinträchtigt: Die Bauern hatten die B 181 blockiert - der Bus fuhr eine Umleitung über Straßen, die uns völlig unbekannt waren. Während es bei der Abfahrt noch trüb und feucht war, brach schon während der Fahrt die Sonne durch die Wolken, und wir hatten den ganzen Tag schönes Wetter, fast schon wie Frühling. In Merseburg umrundeten wir den Gotthardteich. Das ist ein Steinbruch gewesen, aus dem die Steine für den Dombau gewonnen wurden. Der Eisenbahnbau hat ihn 1846 in den Vorderen und Hinteren Gotthardteich geteilt. Von da kamen wir zu St. Sixti, einer gotischen Kirchruine, die wir schon vom Bus aus gesehen hatten. Sie war nie endgültig fertiggestellt worden, aber mit Altar, Orgel und Glockenspiel als Stiftskirche in Betrieb. Nach Reformation und 30jährigem Krieg ist sie verfallen. 1888/89 wurde ihr Turm zu einem Wasserturm umfunktioniert, was ihr ein eigenartiges Gepräge gibt. An der Saale entlang ging es weiter zur Neumarktkirche, einer romanischen Hallenkirche, die geöffnet war und in der wir das beeindruckende Triptychon von Klaus-Friedrich Messerschmidt betrachten konnten. Es ist ein Mahnmal gegen Gewalt. Auf den Türen eines Güterwaggons in der Art, wie die Deportationswaggons der Nazis waren, zeigt das geöffnete Tryptichon Figuren, denen alle Leiden zugefügt wurden, die Menschen einander antun können. Das geschlossene Kunstwerk zeigt die Gestalten erlöst in der Ewigkeit. Ein beeindruckendes Werk, leider ohne jede Erklärung vor Ort. Über die Saalebrücke und viele Treppenstufen hinauf kamen wir zu Dom und Schloss. Hier waren heute keine Besichtigungen möglich, aber wir tauchten ein in mittelalterliches Flair: Es fanden Dreharbeiten zu einem Film über Johann Sebastian Bach statt. In der LVZ hatten wir gelesen, dass Merseburg dafür ausgewählt wurde, weil der Dom der Leipziger Thomaskirche zur Bachzeit am ähnlichsten wäre. Vorbei am Rabenkäfig gingen wir durch den Schlosspark zur Orangerie. Von oben hatten wir einen schönen Blick auf Saalewehr und Rischenmühle. Weiter ging es unten an der Saale, wo uns erste Schneeglöckchen und Winterlinge erfreuten. Das Bootshaus des Rudervereins Merseburg hatte für uns zur Mittagseinkehr geöffnet. Das Essen hatten wir schon vorbestellt. Alles kam schnell, schmeckte und war preiswert. Sehr empfehlenswert! So gestärkt machten wir uns auf den Rest des Weges weiter an der Saale entlang und vorbei am Schloss Schkopau zum DB-Hp Schkopau, wo 15.26 Uhr der Zug pünktlich kam, sich auf den 2 Stationen bis Halle aber noch eine kleine Verspätung einhandelte, die genügte, dass wir die S5 nach Leipzig nicht mehr bekamen. Die S3, in die wir dann einstiegen, fuhr mit 20 Min. Verspätung los und musste unterwegs noch 3x auf einen Gegenzug warten, das hat uns aber unsere Hochstimmung nach diesem schönen Wandertag nicht genommen. Vielen Dank an Kurt für die tolle Organisation!