Ihre Browserversion ist veraltet. Wir empfehlen, Ihren Browser auf die neueste Version zu aktualisieren.

Wandergruppe Parthenaue

Die Wandergruppe Parthenaue wurde am 23.05.16 gegründet und hat derzeit 19 Mitglieder. Die Gruppe trifft sich monatlich im Vereinslokal, Gaststätte „ Hopfenspeicher“, in der Oststr. 38 und dort werden die Aktivitäten der Gruppe beraten und geplant. Die WG Parthenaue führt die Gruppenwanderungen immer werktags durch. Gruppenleiter ist der Wanderfreund Kurt Spengler.
 
 
 

Unsere Wanderungen

Am 13.02.2020 trafen sich um 10 Uhr 17 Mitglieder der Wandergruppe Parthenaue an der Haltestelle "Stahmelner Allee" der Linie 11 zur 2. Gruppenwanderung des Jahres. Bei freundlichem Wetter führte uns die Tour zunächst zum Hp Lützschena, wo wir die Bahnstrecke nach Halle unterquerten, und dann weiter nach Lindenthal an das "Denkmal der 53". Dort haben die Nationalsozialisten noch am 12. April 1945 völlig sinnlos 53 Gefangene aus 5 Nationen hingerichtet. Vom Denkmal wanderten wir weiter auf einen Aussichtsberg, der aus einer ehemaligen Mülldeponie entstanden ist und von dem wir einen schönen Blick auf Lindenthal und weiter auf die Stadt Leipzig hatten. Das nächste Ziel war Breitenfeld, wo wir uns das Schloß und das Gustav-Adolf-Denkmal ansahen. Das Denkmal erinnert an eine Schlacht im 30jährigen Krieg, die über 13000 Soldaten das Leben gekostet hat. Von da ging es bei inzwischen stark eingetrübtem Himmel nach Wiederitzsch, wo wir auf den Rietzschke-Wanderweg trafen. Im Hotel "Abschlepphof" gab es aber erst einmal eine Mittagseinkehr. Die Hotelgaststätte hatte trotz Ruhetag für uns geöffnet und bot 3 Essen an, die wir bereits im Vorfeld ausgewählt und bestellt hatten. Sogar einen "Gruß aus der Küche" hatte man für uns bereitet. Sehr weiterzuempfehlen! Danach folgten wir dem Rietzschke-Wanderweg bis in den Arthur-Bretschneider-Park Eutritzsch, wo an der Coppistraße die Tour endete. Und wahrscheinlich sind auch alle Teilnehmer(innen) noch nach Hause gekommen, bevor der für den Nachmittag angekündigte Regen begann. Eine schöne Tour ohne lange An- und Abreise!

Am Denkmal der 53Am Denkmal der 53

Aus dem Aussichtsberg LindenthalAus dem Aussichtsberg Lindenthal

Am Breitenfelder SchloßAm Breitenfelder Schloß

Am 16.01.2020 fuhren 16 Mitglieder unserer Wandergruppe zu ihrer ersten Wanderung des Jahres 2020 mit dem Zug nach Kyhna. Dabei lernten wir als erstes, dass man in Delitzsch wirklich 20 Min. Umsteigezeit benötigt, um vom unt. zum ob. Bahnhof zu gelangen. Bei strahlendem Sonnenschein kamen wir zunächst nach Lissa, wo sich Windräder und ein Stromleitungsmast wunderschön im Dorfteich spiegelten. Dann ging es am Grabschützer See entlang, wo wir auch am Ende des Sees in der warmen Mittagssonne unsere Verpflegung aus dem Rucksack verspeisten. Vorbei am Zwochauer See kamen wir zum Schaufelrad, das als technisches Denkmal mit seiner enormen Höhe beeindruckt. Unser Wanderfreund Harald gab uns dort interessante Einblicke in Gießereiwesen und Schwermaschinenbau der DDR. Vom Schaufelrad wanderten wir weiter nach Wolteritz am Schladitzer See, wo wir am geschlossenen Strandcafé nochmals eine Pause einlegten. Letztes Ziel des Tages war dann die Bäckerei in Rackwitz, bei der Harald für uns Tische reservieren ließ. Bei Kaffee und leckerem Kuchen klang ein schöner Wandertag aus. Eine Herausforderung war es dann allerdings noch, die anvisierte S-Bahn zu bekommen, denn wir hatten nicht geglaubt, wie weit weg in so einem kleinen Ort wie Rackwitz der Bahnhof sein kann!

Dorfteich LissaDorfteich Lissa

Naturlehrpfad Grabschützer SeeNaturlehrpfad Grabschützer See

Rast am Grabschützer SeeRast am Grabschützer See

Am Schaufelrad GerbisdorfAm Schaufelrad Gerbisdorf

Kaffee und Kuchen in RackwitzKaffee und Kuchen in Rackwitz

Am 14.12.2019 beteiligten sich 6 Mitglieder unserer Wandergruppe an der Jahresabschlusswanderung (Glühweintour) des Vereins. Mit 2 Bussen fuhren wir nach Tautenhain, von wo es durch den Wald zum Eingang des Mühltals ging. Das Wetter war besser als vorhergesagt: Es blieb trocken, und gelegentlich schien sogar die Sonne. Von der Schössersmühle an, wo es die Eintrittsbändchen gab, ging jede Gruppe für sich, und bei Glühwein, Bratwurst, Kräppelchen und anderen Köstlichkeiten wanderte es sich angenehm. Wie schon vor 2 Jahren gab es bei Einbruch der Dunkelheit auch wieder eine Parade geschmückter Fahrzeuge. An der Meuschkensmühle war Treffpunkt für alle Gruppen zum gemeinsamen Marsch zur Bushaltestelle nach Weißenborn. Die beiden Busse brachten alle Teilnehmer wohlbehalten zurück nach Leipzig.

105 Teilnehmer bei der Jahresabschlusswanderung105 Teilnehmer bei der Jahresabschlusswanderung

Die Teilnehmer der WG Parthenaue an der AmtsschreibermühleDie Teilnehmer der WG Parthenaue an der Amtsschreibermühle

An der PfarrmühleAn der Pfarrmühle

Am 14.11.2019 machten sich 10 Wanderfreund(inn)e(n) unserer Gruppe mit 3 Gästen auf eine Tour zu 7 Steinbrüchen rund um Beucha. Eine ähnliche Tour hatte der DAV am 01.06.2019 anlässlich des 150. Jahrestages seines Bestehens und des 100. Jahrestages der Leipziger Kletterschule im Brandiser Ostbruch veranstaltet. Wir haben sie nach unserem Geschmack verändert - mit mehr Wald und weniger Asphalt. Bei strahlendem Sonnenschein und prächtig herbstlich leuchtendem Laub wanderten wir zum Beuchaer Tollertbruch, dem Kohlenbergteich, dem Brandiser West- und Ostbruch, vorbei am Kleinsteinberger Spittelbruch, zum Hausbruch, wo Mittagsrast war, am Albrechtshainer See entlang und kamen am noch arbeitenden Steinbruch Sorge wieder in Beucha an. Den krönenden Abschluss bildete der Beuchaer Kirchbruch, wo sich am "Postkartenblick" Kirche und Wasserturm malerisch im Wasser spiegelten. Der Rundweg um den Kirchbruch führte uns direkt zum Bf. Beucha, von wo wir wieder nach Hause fuhren. Schade ist, dass es auf dieser schönen Tour keine Einkehrmöglichkeit gibt, nicht einmal einen Rastplatz im Freien, aber dank des freundlichen Wetters war das diesmal kein Problem. Dafür entschädigt die kurze Anreisezeit!

Am TollertbruchAm Tollertbruch

Der WestbruchDer Westbruch

Rast am HausbruchRast am Hausbruch

Der SplittelbruchDer Splittelbruch

Am Beuchaer KirchbruchAm Beuchaer Kirchbruch

Am 17.10.2019 fuhren 11 Mitglieder unserer Wandergruppe und unser fast schon ständiger Gast mit dem Bus über Bad Düben nach Pressel in der Dübener Heide. Dort ist unser Gruppenleiter Kurt mit seiner Frau seit mehr als 20 Jahren Dauercamper und kennt jeden Weg. Er hatte zu einer Wanderung nach Falkenberg und zurück eingeladen. Am Ortsausgang kamen wir zum Gustav-Kögel-Denkmal, das an einen in Pressel geborenen Schneider erinnert, der nach Amerika ausgewandert ist und von dort im Rahmen eines Wettwerbs die Erde umwandert hat. Von da an ging es durch herbstlich bunt gefärbten Wald im Bogen zu einer romantischen Wallanlage, dem Paker Schloß. Dieses ist wegen Nässe oftmals nicht zugänglich und Kurt wollte die Gelegenheit nach dem trockenen Sommer nutzen, um uns diesen herrlichen Fleck zu zeigen. Die Slawen hatten zum Schutz ihres Landes entlang von Saale und Mulde eine Burgenkette errichtet. Östlich davon wurde ein Rückzugsgebiet von Wallburganlagen errichtet. Eine davon befand sich bei Falkenberg, das Paker Schloß. 1214 wurde es als Herrensitz urkundlich erwähnt. Heute erinnern noch zwei kreisrunde Wall- und Wassergräben um einen Hügel an den Standort der slawischen Burg. Zu Mittag erreichten wir Falkenberg, wo uns im Bäckerei-Café Nietzelt Kartoffelsuppe mit Bockwurst erwartete. Die Bedienung war außerordentlich freundlich und um uns bemüht. Das Café sei auch anderen Wandergruppen für eine Rast empfohlen!! Nach der Mittagspause ging es dann zurück nach Pressel, wiederum fast ausschließlich durch bunten Wald und auf mit Pilzen gesäumten Wegen. Ganz nebenbei hatten auch die Pilzsammler ihre Beutel voll bekommen. Nach einem Toilettenstopp auf dem Campingplatz erreichten wir den Bus um 15.20 Uhr und waren um 16.30 Uhr wieder in Leipzig. Eine sehr schöne Herbstwanderung!

Die TeilnehmerDie Teilnehmer

Am Paker SchlossAm Paker Schloss

Die AusbeuteDie Ausbeute

Die Septemberwanderung führte 9 Mitglieder unserer Wandergruppe und 3 Gäste am 19.09.2019 in den Zeitzgrund. Mit dem Zug ging es bis Stadtroda, wo schon nach wenigen Schritten der Zeitzgrund begann. Er ist ein ca. 10 km langes und ca. 50 m tief eingeschnittenes Tal zwischen Stadtroda und Hermsdorf. Durch den Zeitzgrund fließt der Zeitzbach, er entspringt in Hermsdorf und mündet unterhalb des Bahnhofs Stadtroda in die Roda. Der Name ist nicht von der Stadt Zeitz abgeleitet, sondern von der früher dort betriebenen Waldbienenzucht, der Zeidlerei. Das ist ein sehr schöner Weg, ausschließlich durch den Wald, mit vielen ehemaligen Mühlen, die nun entweder anderweitig oder nicht mehr genutzt werden. Viele Tafeln erzählen, was im sog. Holzland alles für Flora und Fauna getan wird. Ein leckeres Mittagessen erwartete uns in der Janismühle. Frisch gestärkt stiegen wir hinauf zum Pechofen. Das ist die Nachbildung einer mittelalterlichen Produktionsstätte zur Gewinnung von Destillationsprodukten des Holzes bei einer Temperatur bis zu 400 Grad (Holzessig, Kienöl, Teer und Pech). Von dort wanderten wir nach Hermsdorf, wo wir am Bf Hermsdorf-Klosterlausnitz wieder in den Zug nach Hause stiegen. Bei ruhigem, trockenen Herbstwetter war das eine wunderschöne, 15 km lange Wanderung.

Am StartAm Start

Vor der JanismühleVor der Janismühle

Am PechofenAm Pechofen

Am Bahnhof HermsdorfAm Bahnhof Hermsdorf

Statt zu einer Tagestour starteten 11 Wanderfreund(inn)e(n) der WG Parthenaue am 19.08.2019 zu einer 5tägigen Wanderfahrt nach Johanngeorgenstadt. Ortskundige Gruppenmitglieder hatten für uns die "Gaststätte und Pension Schanzenblick" als Unterkunft ausgewählt und uns damit sehr gut beraten. Die Wirtin war pfiffig und flexibel, und ihr kleines Team hat uns in der Gaststätte hervorragend verpflegt. Am Ruhetag der Gaststätte haben wir einen lustigen Grillabend veranstaltet. Die Wirtin hat Geschirr, Grillkohle und -soßen bereitgestellt, und jede(r) Wanderfreund(in) hat auf dem Rückweg von der Wanderung eingekauft, was er/sie essen möchte. So hatten wir keinerlei Organisationsaufwand und trotzdem einen gelungenen Abend. Da die Gaststätte oberhalb der Mittelstadt nahe beim Wald lag, konnten wir 5 abwechslungsreiche Wandertouren vom Hotel aus unternehmen, ohne erst mit den Autos zu einem Startpunkt fahren zu müssen. Die Wandertouren hatte unser Wanderleiter Kurt von einem Internetprogramm heruntergeladen und auch dabei eine glückliche Hand gehabt. Am ersten Tag kamen wir bei Regen an und aßen erst einmal zu Mittag. Dabei kamen schon erste Sonnenstrahlen. Am Nachmittag führte uns ein Rundweg bei bestem Wanderwetter um Johanngeorgenstadt herum, nach Henneberg mit dem Hochmoor "Kleiner Kranichsee", an den Sprungschanzen vorbei und an einem sehenswerten Naturbad. Am zweiten Tag ging es in einem Bogen auf den böhmischen Plattenberg mit Aussichtsturm und über Horní Blatná wieder zurück, natürlich mit tschechischem Bier und Speisen unterwegs. Man hatte uns für den Nachmittag Regen angekündigt, die ersten Tropfen fielen aber erst, als wir in die Pension einmarschierten. Für den dritten Tag hatten wir uns einen Rundweg über den Auersberg ausgesucht, wo uns oben ebenfalls ein Aussichtspunkt erwartete und ein Selbstbedienungsrestaurant. Tolles Wetter, tolle Aussicht. Den Donnerstag verbrachten wir wieder im böhmischen Erzgebirge, diesmal auf einem Rundweg über Jelení. Und da das Wetter auch am Freitag wieder herrlich war, wollte niemand gleich morgens nach Hause fahren. Wir wanderten noch einmal auf einem abwechslungsreichen Naturlehrpfad zu den Teufelssteinen und stiegen erst zu Mittag in die Autos.  Insgesamt sind wir 71 km gelaufen. Es waren wieder schöne und erlebnisreiche Gruppenwandertage, sodass wir uns schon auf eine ähnlich gute Veranstaltung 2020 freuen!

Rast am HennebergRast am Henneberg

Sprungschanzen JohanngeorgenstadtSprungschanzen Johanngeorgenstadt

Auf dem PlattenbergAuf dem Plattenberg

An der EispingeAn der Eispinge

Der Aussichtsturm Auersberg 1018,2mDer Aussichtsturm Auersberg 1018,2m

Mittagspause in JeleníMittagspause in Jelení

An den TeufelssteinenAn den Teufelssteinen

Am 20.06.2019 starteten alle 9 nicht im Urlaub befindlichen Wanderfreund(inn)e(n) unserer WG mit 2 Gästen mit Bahn und Bus nach Schildau. Nach Besichtigung des Schildbürgerbrunnens, Marktplatzes mit Rathaus und Gneisenaudenkmal sowie des ältesten Maulbeerbaums Deutschlands stiegen wir an den Hasenteichen vorbei auf den Schildberg, wo für uns der Aussichtsturm geöffnet war. Wir hatten einen schönen Rundblick über die Dahlener Heide, obwohl es gerade in jenen Minuten aussah, als ob jetzt das angekündigte Gewitter käme, was aber nicht eintrat. Nach einer Mittagspause aus dem Rucksack ging es auf dem S-Weg vorbei an Heßlers Schlucht, Wittes Steinbruch und einem Grenzstein zwischen Sachsen und Preußen (im Ergebnis der Völkerschlacht war der S-Weg die Grenze) bis zur Butterstraße, auf der wir zum Dammmühlenteich weiter wanderten. Hier hatten wir ein bisschen Stress, denn die Wirtin des Cafés hatte gesagt, nach 14.30 Uhr könne sie uns nicht mehr bedienen. Die Vorhut erreichte das Café um 14.40 Uhr, und wir durften noch Platz nehmen. Es war aber wirklich sehr voll, und kurz nach uns traf noch eine große Gruppe ein. Kein Wunder bei den leckeren und liebevoll verzierten Speisen und den preiswerten Getränken! Nach einer ausgiebigen Pause ging es auf dem Lutherweg weiter nach Schmannewitz, wo wir bequem den avisierten Bus nach Dahlen erreichten. Nur leider war dieser ein Kleinbus, der nur 8 Personen mitnehmen durfte. Das "K" hatten wir im Fahrplan übersehen. So warteten wir auf dem schattigen Kirchhof auf den Bus nach Torgau, von wo es mit dem RE zurück nach Leipzig ging.

Schildau am SchildbürgerbrunnenSchildau am Schildbürgerbrunnen

SchildbergturmSchildbergturm

Café am DammmühlenteichCafé am Dammmühlenteich

Café am DammmühlenteichCafé am Dammmühlenteich

Zur Mai-Wanderung machten sich am 23.05.2019 wieder 14 Wanderfreund(inn)e(n) auf den Weg: Hoffentlich blühende Orchideen waren das Ziel. Mit dem Zug ging es bis Laucha. Dort wanderten wir durch den Ort zum Borntal. Vom Borntalweg begaben wir uns auf einen Rundweg über Krawinkel, an dem wir schon bei unseren Gruppenwandertagen 2018 von Bad Bibra aus viele Orchideen gefunden hatten. Auch diesmal erfreuten uns Händelwurz, Glockenblume, Frauenschuh, Helm-Knabenkraut, Adonisröschen, Brennender Busch und Wiesensalbei, die natürlich nicht alle Orchideen sind, aber trotzdem schön anzusehen waren. Dennoch hatten wir das Gefühl, dass nach der Trockenheit des letzten Sommers dieses Jahr weniger Orchideen blühen als 2018. An einer Stelle mit schöner Aussicht gab es die erste Pause. Wieder zurück auf dem Borntalweg wechselten wir auf den Finnewanderweg, der uns mit heftigem Anstieg nach Plößnitz führte. Vor der hübschen kleinen Kirche luden 2 Bänke mit wieder guter Aussicht zur Mittagspause ein. Danach ging es weiter fast bis nach Laucha hinunter, dann durch den Drachenwinkel wieder hinauf auf den nächsten Berg, von dem aus das Endziel - Café Moness in Balgstädt - schon zu sehen war. Nach 17 km und 366 Höhenmetern hatten sich alle das Eis, den Kaffee oder das Bier verdient. Vom Hp Balgstädt ging es, wieder mit Umsteigen in Naumburg, zurück nach Leipzig.

WG ParthenaueWG Parthenaue

FrauenschuhFrauenschuh

Brennender BuschBrennender Busch

Rast in PlößnitzRast in Plößnitz

Kaffee und Kuchen bereits in Sicht.Kaffee und Kuchen bereits in Sicht.

Unsere Aprilwanderung fand mit 14 Wanderfreunden und bei 26°C im Schatten am 25.04. statt. Statt wie geplant von Schildau nach Schmannewitz zu wandern, mussten wir wegen der für Nordsachsen ausgerufenen Waldbrandwarnstufe 5 eine Ersatztour finden. Wir entschieden uns, die Berge der Stadt Halle kennenzulernen und dabei auch etwas Architektur zu betrachten. Mit der S3 fuhren wir bis Halle Dessauer Brücke und begannen unsere Erkundung auf dem Gertraudenfriedhof. Durch einen glücklichen Zufall wurde uns sogar die große Trauerhalle des Stadtarchitekten Wilhelm Jost geöffnet - ein Highlight gleich zu Beginn der Tour! Dann ging es über den Kleinen und den Großen Galgenberg mit jeweils schönen Ausblicken zum ehemaligen Solbad Wittekind, einem Überbleibsel aus Halles Badezeit am Ende des 19. Jh.s mit 2 Quellen, die unter dem Berg, auf dem der Zoo steht, entsprangen und mit einer Ergänzung durch Wilhelm Jost in den Jahren 1923-1925. Das Bad war nach Ende der DDR verfallen, ist aber jetzt sehr schön saniert worden. Durch Reichardts Garten wanderten wir hinunter zur Saale und dort auf die Klausberge, von denen wir schon unsere für den Nachmittag geplanten Berge am anderen Saaleufer sehen konnten. Zuvor aber war Mittagseinkehr in der Szene-Gaststätte "Objekt 5" in der Seebener Straße. Das Lokal hat 3 Etagen, und der junge Wirt hatte uns schöne Schattenplätze im Biergarten der mittleren Etage reserviert, wo wir das leckere Essen genießen konnten. Am Giebichenstein vorbei überquerten wir die Saale und stiegen am Beginn der Talstraße die Stufen zum Kirchberg mit der Peterskirche hinauf. Auch dort gab es einen Aussichtspunkt mit einem Blick auf die Innenstadt, den Giebichenstein und die Klausberge. Nach einem kurzen Abstieg zur Talstraße begann der Anstieg auf unseren letzten Berg, den Ochsenberg. Von dort sieht man Wohn- und Industriegebiet Nord und den Trothaer Hafen. Durch die Talstraße ging es zurück zur Kröllwitzer Brücke, dann am Rive-Ufer entlang, über die Ziegelwiese und auf die Peißnitzinsel. Am ehemaligen Pionierhaus stärkten wir uns mit Eiskaffee, bevor wir den letzten Architekturpunkt - das Gut Gimmritz - besuchten. Dort wollen sie keine Touristen, die Wohnanlage ist fest verschlossen. Einen Eindruck bekamen wir aber trotzdem. Vom Rennbahnkreuz fuhren wir nach 12 km und 200 Höhenmetern mit der Straßenbahn zum Hbf und mit der S3 wieder nach Leipzig.

Gertraudenfriedhof TrauerhalleGertraudenfriedhof Trauerhalle

Ehemaliges Solbad WittekindEhemaliges Solbad Wittekind

Blick über die Saale zur PeterskircheBlick über die Saale zur Peterskirche

PeterskirchePeterskirche

Auf dem OchsenbergAuf dem Ochsenberg

Bei unserer dritten Wanderung 2019 führte uns unsere Wanderfreundin Sieglinde am 14.03. rund um den Kulkwitzer See. Vom Allee-Center ging es durch einen sehr gepflegten, größtenteils modernisierten und mit Neubauten ergänzten Teil Grünaus, anschließend durch die Kirschbergsiedlung zu einem kleinen Hügel, auf dem uns Siegi die geplante Tour erläuterte und Wissenswertes zum Kulkwitzer See erzählte. An der geschlossenen Schiffsgaststätte vorbei kamen wir zum Wasserski-Lift. Im dortigen Imbiss fand die Mittagseinkehr statt - preiswert, schnell und sehr lecker. Das Lokal können wir guten Gewissens weiterempfehlen. Ein großer Teil der Wanderfreunde kannte die Markranstädter Seite des Sees noch nicht - weder den Wasserski-Lift noch die Marina oder das Strandbad Markranstädt - und hat so wieder einen neuen Teil unserer Umgebung kennengelernt. Seit der Mittagspause begleitete uns zum Wind noch ein Nieselregen, aber dafür schlugen die Wellen an den Strand wie im Ostseeurlaub. Gegenüber vom Roten Haus gab es in der "Klinke" noch einen Kaffee, bevor es dann wieder durch Kirschbergsiedlung und Grünau zurück zum Allee-Center ging. Trotz des Wetters war es eine gelungene Wanderung!

Wandergruppe ParthenaueWandergruppe Parthenaue

Bistro am Wasserski-LiftBistro am Wasserski-Lift

Trotz Regen und Sturm herrscht gute LauneTrotz Regen und Sturm herrscht gute Laune