Wandergruppe Parthenaue
Unsere Wanderungen
Mit großen Erwartungen auf eine interessante Wanderung trafen sich 14 Mitglieder unserer Wandergruppe und eine Gästin am Bahnhof Markkleeberg/ Nord. Auf dem Plan standen die Rittergüter, Parks und Schlösser Markkleebergs. Die Stadt wirbt mit 7, wir haben heute 5 davon besucht. Unsere Markkleeberger Wanderfreunde Carmen und Ulf haben diese Wanderung vorbereitet und erwarteten uns schon. Aber bevor es richtig losging, wurde es erst einmal feierlich. Vom Vorstand war Burkhard Alisch extra gekommen, um Christiane als neues Mitglied in unserem Verein willkommen zu heißen. Danach setzten wir uns in Marsch. Erste Station war das Rittergut Raschwitz. Das alte Herrenhaus ist nicht mehr zu erkennen. Heute befinden sich darin Eigentumswohnungen. Die zweite Station erwartete uns unweit: Parkschloss im Agra-Park, einst für 6 Millionen DDR-Mark errichtet, und das wesentlich ältere Weisse Haus (1896/97) im Herfurthschen Park (25ha). Natürlich erzählte uns Ulf an allen Stationen etwas über die früheren Besitzer, die Architekten, die Geschichte der Gebäude. Das würde aber hier den Rahmen sprengen. Nachdem wir Mühlpleiße und Kleine Pleiße überschritten hatten, kamen wir am Schlachtfeld von 1813 vorbei und erreichten kurz Zeit später das Rittergut und Herrenhaus Markkleeberg. Links vom Torhaus steht die nach wechselvoller Geschichte nun barocke Auenkirche. Während der Völkerschlacht tobten am Torhaus blutige Stellungskämpfe. Weiter führte unser Weg nun entlang des Markkleeberger Sees, wo wir eine Rast einlegten. Hier klärte uns Ute zur dortigen Skulptur auf. Penelope hält Ausschau über den See nach Neptun. Dieser steht auf der Störmthaler Seite. Beide Skulpturen stammen aus dem Projekt "Begegnungen am See". Nun ging's parallel der B2 nach Gaschwitz. Zuerst an der Centralhalle Gaschwitz (heute Radlerhof), dann am Bahnhof vorbei zum Rittergut Gaschwitz. Auch das Gut hat eine wechselvolle Geschichte und wartet heute darauf, dass es wieder zum Leben erweckt wird. Die Orangerie ist schön hergerichtet und wird heute als Kulturzentrum genutzt. Der Weg ging weiter zum Cossi und nach Zöbigker, wo wir im Pier 1 unsere Mittagsrast einlegten. Für alle war etwas dabei, und gut gestärkt starteten wir zur letzten Etappe unserer Tour. Am Rittergut Zöbigker ein kurzer Halt, darin befinden sich heute ebenfalls Eigentumswohnungen. Ulf zeigte uns noch in der Mehringstraße und Charlottenstraße interessante Villen und erzählte über ehemalige Besitzer und Architekten. Zum Schluss kamen wir noch zum Rittergut Gautzsch/Kees’scher Park. Am Kees’schen Park aßen wir noch ein Eis, bevor es zum S-Bf Markkleeberg Mitte ging. An dieser Stelle sagen wir Danke an Ulf und Carmen für diese umfangreiche und interessante Wanderung.
Fotos unserer Wanderung
Am 12.03.2026 fuhren 15 Mitglieder unserer Wandergruppe und 4 Gästinnen mit Teilauto und Privat-Pkws nach Schönewerda, wo wir uns um 10 Uhr auf dem Parkplatz am Friedhof trafen. Petra hatte vorgewandert und führte uns, zunächst aus Schönewerda hinaus zum Märzenbechertal. Die Märzenbecher standen in voller Blüte und haben die weite Fahrt gelohnt. Eine solche Menge und in so schöner Landschaft haben wir im Auewald dann doch nicht. Sie wachsen dort sogar die Berge hinauf. Am Ende des Tals stieg der Weg dann an hinauf zum kleinen Ort Landgrafroda, wo uns in der Bäckerei Klose ein Mittagsimbiss erwartete. Knackige Bockwürste aus der benachbarten Fleischerei und leckere Kuchen aller Art erfreuten uns sehr. Diese Einkehr können wir sehr empfehlen. Unser Wanderfreund Manfred hatte organisiert, dass uns die Kirche geöffnet wird und trug uns dazu auch vor, was wichtig zu wissen war. Nach der Besichtigung ging es dann über hügelige Felder in einem Bogen zurück nach Schönewerda, wo wir ebenfalls die Kirche anschauen konnten. Eine nette Dame aus der Gemeinde erzählte uns viel Wissenswertes über Ort und Kirche. Es war dann schon 16.30 Uhr, als wir wieder in die Autos stiegen und die Heimfahrt antraten. Es war eine schöne Wanderung bei herrlichem Frühlingswetter, und wir danken Petra, Kurt und Manfred für Idee, Vorbereitung und Organisation.
Fotos unserer Wanderung
Am 19.02.2026 trafen sich 15 Mitglieder unserer Wandergruppe und 3 Gästinnen um 10.06 Uhr (= Ankunftszeit der RB 22) am Bf. Leipzig-Knauthain, um weiter auf dem "roten Strich" zu wandern, diesmal von Knauthain nach Miltitz. Es war etwas unter 0°C und der Boden dadurch zum Glück noch gefroren. Am Berufsbildungswerk mit zwei Kunstwerken davor und an der Turmholländer-Windmühle vorbei führte uns Petra aus Knautkleeberg-Knauthain hinaus. Der Weg ging durch ein Wäldchen, das eigentlich eine breite Allee auf dem ansonsten kahlen Land war. An der nächsten Wegbiegung hatten wir einen Blick auf Rehbach mit seiner markanten Kirche und kamen dann an den Ortsrand von Kitzen, wo Petra im Hofladen der Agrargenossenschaft Kitzen eG, direkt neben dem Gläsernen Kuhstall, eine Mittagseinkehr für uns vereinbart hatte. Es gab 2 verschiedene Suppen, Bockwurst mit Brötchen, leckere Kuchen und eine große Getränkeauswahl, alles preiswert und schmackhaft. Und dank Selbstbedienung ging es ziemlich schnell. Der Hofladen hatte auch viele andere regionale Produkte, sodass einige sogar einen kleinen Einkauf tätigten. Sehr zu empfehlen auch für andere Wandergruppen! Von Kitzen führte uns der Weg nach und durch Göhrenz, das dann direkt an den Kulkwitzer See grenzt. Zwei Bänke am See luden nochmal zu einem Bedarfshalt ein. Dann gingen wir am Seeufer entlang, inzwischen sogar mit einigen blauen Stellen am Himmel, bis zur Endstelle "Miltitz" der Straßenbahnlinie 15, wo sich die größere Hälfte der Gruppe verabschiedete und heimfuhr. Zu acht wanderten wir noch weiter bis zum Bf Miltitz, wobei wir auch schon sehen konnten, wo der rote Strich zur nächsten Etappe entlang führt. Mit der pünktlich eintreffenden S6 fuhren dann auch wir zurück nach Leipzig. Wir danken Petra, Siegi und Juritta fürs Vorwandern und Petra für die Organisation der angenehmen Mittagseinkehr!
Fotos unserer Wanderung
Am 08.01.2026 trafen sich 17 Mitglieder unserer Wandergruppe und 3 Gästinnen am S-Bahn-Hp Markkleeberg Nord, um die Etappe Markkleeberg - Knauthain auf der mit dem roten Strich gekennzeichneten Wanderroute zu absolvieren. Die eigentlich "fällige" Etappe vom Monarchenhügel nach Markkleeberg mussten wir erst einmal auslassen, weil der Weg teilweise gesperrt ist. Unter Petras bewährter Führung wanderten wir bei frostiger Temperatur und einer hauchdünnen Schicht Neuschnee zunächst über Wolfswinkel und Equipagenweg zum Lauersee. Der war zugefroren bis auf eine rautenförmige Fläche, auf der sich zahlreiche Enten tummelten. Wie mag wohl eine solche Fläche entstehen? An der Schleuse Cospuden vorbei gelangten wir zum Cospudener See, an dem wir auf dem Bohlenweg entlang gingen. Auch bei dieser Kälte gab es Menschen, die im See badeten! An der Stelle, wo wir wieder vom See abbiegen mussten, hielten wir auf dem Freisitz eines Kioskes unsere Mittagsrast. Sehr lange hielten wir es dort nicht aus, denn vom See herüberwehende Luft ließ uns etwas frieren. Wir tauchten wieder in den Auewald ein, wo allmählich die Sonne durchbrach. Als sie da war, wurde es gleich viel wärmer. An der Weißen Elster entlang und am ehemaligen Fortunabad vorbei kamen wir nach Knauthain. Über die schöne alte Brücke in der Ritter-Pflugk-Straße erreichten wir den Schlosspark mit dem Schloss und dem Rittergut. Wir mussten feststellen, dass im Schloss nicht mehr die IT-Firma beheimatet ist, die es 2005 gekauft und den Park so schön instand gesetzt hatte, sondern dass es jetzt privat genutzt wird. Aber wenigstens ist der Park weiterhin zugänglich. Die Hoffnungskirche Knauthain war verschlossen wie immer, und so waren wir dann ziemlich schnell an der Endhaltestelle der Linie 3 in Knautkleeberg, von der uns der SEV in die Stadt zurückbrachte. Wir danken Petra und Kurt für Vorbereitung, Vorwanderung und Organisation und freuen uns schon auf die nächste Wanderung!
Fotos unserer Wanderung
Am 04.12.2025 trafen sich 15 Mitglieder unserer Wandergruppe und eine Gästin in Paunsdorf am Röschenhof, um bei fantastischem Wetter auf dem Wanderweg mit dem roten Strich an der Stelle weiterzuwandern, wo beim letzten Mal Etappenende war. Unser Wanderfreund Manfred hatte die Tour vorgewandert und viele Informationen zu den einzelnen Ortsteilen für uns parat. Er führte diese Wanderung. Von Paunsdorf ging es zunächst nach Mölkau, wo wir uns auf dem Bergfriedhof die alte Leichenhalle und die von einem Verein gepflegten Grabstätten und Grabmale ansahen. Von dort wanderten wir durch den Gutspark Zweinaundorf und zum ehemaligen Rittergut Zweinaundorf, dass nach einer wechselhaften Geschichte nun die Stadtgut Mölkau GmbH geworden ist. Von den Tieren, die es zu sehen gab, als unsere Kinder noch klein waren, ist nichts mehr vorhanden, nur eine Ranch mit einigen Pferden gibt es noch. Aber die Gebäude sind alle wunderschön saniert. Auf den sonnigen Bänken am Spielplatz hielten wir unsere Mittagspause. Gestärkt ging es weiter Richtung Holzhausen/Probstheida. Wir sahen das Parkkrankenhaus, das Herzzentrum und die Soteria-Klinik der Helios-Klinik-Gruppe und wanderten dann weiter nach Zuckelhausen, wo es am Dorfteich nochmals eine Rast und viele Informationen gab. Von Zuckelhausen war es nicht mehr weit nach Meusdorf zum Monarchenhügel, dem Ende unserer heutigen Etappe. Mit der Straßenbahn fuhren wir dann von der Endstelle Meusdorf zurück in die Stadt. Es war eine schöne, sehr informative Wanderung, und wir danken Manfred herzlich fürs Vorwandern und die umfangreiche Vorbereitung!
Fotos unserer Wanderung
Am 13.11.2025 trafen sich 13 Mitglieder unserer Wandergruppe am S-Bahn-Hp Lützschena, um bei strahlendem Sonnenschein und angekündigten 17°C eine Wanderung mit dem Thema "Geschichte und Natur bei Lützschena" durchzuführen. Kurt hatte dazu dankenswerterweise mit dem Förderverein des Bismarckturms in Hänichen vereinbart, dass uns um 10 Uhr der Turm geöffnet wird. Darüber haben wir uns sehr gefreut. Der Weg führte zunächst parallel zur Bahnstrecke. Als er dann abbog, sah man auch schon den Turm. Eine sehr freundliche Dame erwartete uns, und so konnten wir auf den 30,75 m hohen Turm hinaufsteigen und die Sicht auf die umliegenden Ortsteile, die DHL-Ansiedlung, den Flughafen und das Porsche-Werk genießen. Die Freitreppe bot sich dann für ein Gruppenfoto an. Durch die schon sehr besondere Krimlinden-Allee vor dem Turm kamen wir nach Hänichen und weiter zum Rathaus Lützschena. Durch die Elsteraue, über Weiße Elster, Neue und Rote Luppe gelangten wir auf einem schönen Weg nach Böhlitz-Ehrenberg. Vorbei an der ehemaligen Deponie und dem Stadion des Rollhockeyklubs Aufbau Böhlitz-Ehrenberg e.V. sahen wir die erste Sitzbank auf unserer Wanderung und beschlossen, dort die Mittagspause zu machen. Gestärkt ging es dann weiter zum "Biotop an der Waldspitze", besser bekannt als "Böhlitzer Lachen". Unter umgestürzten Bäumen hindurch oder darüber hinweg kamen wir zum Luppedeich, dem wir stadteinwärts bis zur nächsten Brücke folgten. Am anderen Ufer ging es ebenfalls am Deich stadtauswärts zurück bis zum Eingang in den Lützschenaer Schlosspark. Die meisten von uns kannten ihn, deshalb hatte Petra besondere Bauwerke ausgesucht: die erst 2024 wieder hergestellte Kapelle, den sogenannten Marienaltar und die Grabstätte der Sternburgs. Der Dianateich durfte natürlich auch nicht fehlen. An der Auwaldstation bekamen wir einen schönen Stempel fürs Wanderheft. Da die Schlossbrücke gerade erneuert wird, verließen wir über die Weiße Brücke den Park. An der Leipziger Straße stiegen fünf von uns in die Straßenbahnlinie 11, die anderen wanderten noch 1 km bis zum Hp Lützschena zurück. Es war ein schöner Tag. Wir danken Petra und Kurt für Idee und Vorbereitung!