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Wandergruppe Parthenaue

Die Wandergruppe Parthenaue wurde am 23.05.16 gegründet und hat derzeit 20 Mitglieder. Die Gruppe trifft sich monatlich im Vereinslokal, Gaststätte „ Hopfenspeicher“, in der Oststr. 38 und dort werden die Aktivitäten der Gruppe beraten und geplant. Die WG Parthenaue führt die Gruppenwanderungen immer werktags (meist Donnerstag) durch. Gruppenleiter ist der Wanderfreund Kurt Spengler.
 
 

Unsere Wanderungen

Am 12.05.2022 trafen sich 17 Mitglieder unserer Wandergruppe am Bf Burgkemnitz. Ziel war der Gröberner See, den die meisten von uns noch gar nicht kannten. Er ist aus dem ehemaligen Tagebau Gröbern hervorgegangen, der 1993 als letzter im Bitterfelder Revier geschlossen wurde. 2004 hat ihn die Blauwasser GmbH erworben und geflutet, sodass ein 372 ha großer See entstand. Dieser GmbH gehört auch der benachbarte Gremminer See, der durch die Baggerstadt Ferropolis bekannt geworden ist. Zunächst führte uns der Weg parallel zur Bahnstrecke Bitterfeld-Wittenberg, dann um den See herum, der uns mit seinem klaren Wasser sehr gut gefiel. An der Fundstelle des "Gröberner Waldelefanten" erklärte uns eine Tafel, dass hier ein Schlachteplatz der Neandertaler gewesen sei. Außer dem Skelett eines erwachsenen Elefanten nur 6 m unter der Grasnarbe hat man 2 Jahre später auch noch das eines jungen Elefanten gefunden. Der Schlachteplatz ist im Museum für Vorgeschichte in Halle nachgebildet worden. Am Südufer des Sees kamen wir zum "See- und Waldresort" Gröbern, was aus schmucken Bungalows, einem Hotel, einer Gaststätte, einem schönen Spielplatz und gepflegten Anlagen besteht. Auf dem Freisitz der Gaststätte aßen wir zu Mittag. Die einzelnen Gerichte hatten wir von unterwegs schon vorbestellt, und die Getränke waren an der Theke abzuholen. So waren alle schnell versorgt. Es hat gut geschmeckt und ist durchaus zu empfehlen. Der weitere Weg führte uns zunächst durch den Ort Gröbern, dann wieder durch den Wald, vorbei am Gesundbrunnen, bis zum Arboretum Burgkemnitz, wo wir uns noch einen Teil der interessanten Bäume ansahen.Gleich neben dem Arboretum steht dann das Schloss, ein Neorenaissancebau, der aus einer mittelalterlichen Wasserburg hervorgegangen ist. Das ganze Gelände gehört der Caritas, die dort Neubauten errichtet hat. Das Schloss steht leer. Man kann den Schlosshof nicht betreten, aber dafür den herrlichen Schlosspark, wo sich ein toller Blick aufs Schloss mit Spiegelung im Teich bietet. Und vom Schlosspark kommt man dann gleich zum Bahnhof, wo sich die Wege der S-Bahn- und Autofahrer trennten. Es war eine interessante Wanderung bei bestem Wetter!

Fotos vom 12. Mai

Am 17.03.2022 traf sich die Wandergruppe Parthenaue um 9.30 Uhr an der Endhaltestelle Lausen der Straßenbahn-Linie 3. Zunächst führte die von Wanderfreundin Siegi organisierte Wanderung am Kulkwitzer See entlang und dann auf der ehemaligen Bahnstrecke, die zum Radweg umgebaut wurde, von Göhrenz-Albersdorf bis Lützen. Da der Weg über freie Strecke weitestgehend ohne Bäume führte, war der von Saharasand-Wolken verhangene Himmel vielleicht gar nicht so schlecht. Es war trocken und nicht kalt, und so schritten wir zügig aus. Dieser Abschnitt ist Bestandteil der ehemaligen Bahnstrecke Leipzig-Plagwitz - Pörsten, die 1999 stillgelegt wurde. Die Bahnhöfe sind verkauft und sehr ansehenswert saniert, so in Göhrenz-Albersdorf, Schkölen-Räpitz und Meuchen. Mit zwei Pausen unterwegs durchquerten wir gegen 13 Uhr den Ort Lützen mit seinem Schloss, dem Rathaus mit der Gustav-Adolf-Statue, der Kirche und einem schönen Ev. Kindergarten und waren um 13.30 Uhr nach 15 km Wanderung am Parkrestaurant Lützen, wo für uns für die Mittagseinkehr reserviert war. Nach dem Essen besuchten wir die Gustav-Adolf-Gedenkstätte. Jeder bekam einen Audioguide und konnte für sich entscheiden, wie ausführlich er sich informieren wollte. Neben der Gedenkstätte entsteht gerade ein neuer Beton-Museumsbau, in dem die Fundstücke aus einem 2011 entdeckten Massengrab mit Toten der Schlacht vom 16.11.1632 präsentiert werden sollen. Kurz nach 16 Uhr fuhren wir dann mit Bus 165 nach Markranstädt, wo in den Bus 65 umgestiegen wurde, der uns nach Grünau ans Straßenbahnnetz brachte.

Fotos vom 17. März

Am 24.02.2022 trafen sich elf Mitglieder unserer Wandergruppe und unser fast schon neues Mitglied am Bahnhof in Naunhof.  Wir hatten zwar keinen strahlenden Sonnenschein, aber das Wetter war wesentlich besser als vorige Woche, als der starke Sturm uns den ursprünglich geplanten Termin zunichtemachte.  Vom Bahnhof Naunhof ging es durch den Wald und durch eine Gartenanlage bis zum Grillensee. Wir wanderten am Ufer entlang um den halben See herum. Dann bogen wir nach rechts ab, überquerten den Dreiflügelweg und sahen den Moritzsee vor uns liegen. Wir umrundeten nun den Moritzsee und kehrten über den Dreiflügelweg wieder zum Grillensee zurück. Von hier aus vollendeten wir auch die Umrundung des Grillensees und wanderten, vorbei am Alten Kranwerk, wieder zum Bahnhof Naunhof zurück.

Fotos vom 24. Februar

Am 13.01.2022 trafen sich bei strahlendem Sonnenschein 16 Mitglieder unserer Wandergruppe und eine Schnupperin auf dem Parkplatz des Nettomarktes in Altscherbitz. Da es der letzte Geltungstag einer Corona-Schutz-VO war, nach der sich auch im Freien nur 10 Personen treffen durften, teilten wir uns in 2 Gruppen, die etwas zeitlich versetzt starteten. Durch den Ziegelweg ging es zur Hausbrücke über die Weiße Elster, dann durch die Elster-Luppe-Aue zum Luppedamm. Dort wurde auf der Brücke ein coronagerechtes Gesamt-Gruppenbild geschossen, bevor wir uns wieder teilten. Auf dem Damm wanderten wir bis zur B 186, die wir kreuzten. Am Autobahnsee Kleinliebenau vorbei kamen wir zum Luppenverschlussbauwerk und dann entlang der Wilden Luppe wieder zum Luppedeich, der uns zur B 186 zurück führte. Wir nutzten dann den straßenbegleitenden Fuß-/Radweg, um wieder nach Altscherbitz zurück zu kommen. Durch den Ort gelangten wir an unseren Ausgangspunkt, wo alle wieder in ihre Autos oder die Straßenbahn stiegen. Das schöne Wetter hatte durchgehalten, und alle freuten sich über den gelungenen Tag.

Fotos vom 13. Januar

Am 15.12.2021 trafen sich 12 Mitglieder unserer Wandergruppe und 1 Schnupperin am Beginn der Küchenholzallee in Kleinzschocher zur letzten Wanderung des Jahres. Sie wird sicherlich als "Schlammwanderung" in die Gruppenhistorie eingehen, denn der Zustand der Wege im Auwald war nicht gut und der Himmel grau. Zunächst ging es entlang der Küchenholzallee und auf die 155,4 m hohe Deponie Küchenholz. Von dort hatten wir einen schönen Blick auf Großzschocher und dahinter Grünau. Auch der Cospudener See war zu sehen. An der Rückseite des Berges stiegen wir hinab ans Elsterufer und wanderten an diesem entlang auf einem schmalen Pfad zum Gutspark Großzschocher. Am Körnerhaus vorbei und durch die Buttergasse gelangten wir in den Mühlpark, bewunderten die zu Wohnungen umgebaute Mühle und umrundeten den Teich. Mit der Brückenstraße überquerten wir die Elster und gingen zuerst am Elsterufer entlang, dann nach Osten durchs Elsterhochflutbett. Wir kamen ins LSG "Lehmlache Lauer", dessen Tümpel links des Weges lagen, rechts vom Weg war der Kraterwald, der seinen Namen nicht zu Unrecht hat. Auf dem neuen Rastplatz am Lauersee war Mittagsrast, und da die Wanderung der Ersatz für eine wegen Corona nicht durchführbare Weihnachtsfeier war, standen auch Stollenstücken und jede Menge Plätzchen auf dem Tisch. Den Bäckerinnen sei Dank! Gesättigt umrundeten wir den Lauersee, wichen dann aber wegen des Wegezustandes von der geplanten Route ab und gingen über Kelchsteinlinie und Ziegeleiweg bis zum Bahnübergang in den Elster- und Pleißeauenwald. Dort folgten wir dem Floßgraben und der Pleiße bis zur Schwarzen Brücke, wo die Südraumbewohner sich in Richtung Heimat verabschiedeten. Inzwischen schien sogar die Sonne! Die anderen gingen schräg durch den Wald ans Elsterflutbett, kreuzten den Schleußiger Weg und gingen noch gemeinsam durch den Wald bis zur Schleußiger Kirche. Die Straßenbahnfahrer liefen weiter durch den Wald zur Industriestraße, um von der Haltestelle Stieglitzstraße nach Hause zu fahren. Und die Autofahrer nutzten die ruhige Rödelstraße, um zurück zu ihren Autos zu gelangen. 14 km zeigten die diversen Aufzeichnungsgeräte an.

Fotos vom 15. Dezember

Die Oktoberwanderung der WG Parthenaue wurde diesmal nicht von Corona, sondern vom Wetter verhindert. Am planmäßigen Termin 21.10.2021 fegte Orkantief Ignatz übers Land und ließ den Nahverkehr zusammenbrechen. Am Nachholtermin 04.11.2021 regnete es den ganzen Tag in Strömen. So trafen sich 15 Mitglieder unserer Wandergruppe erst zum nächsten planmäßigen Termin am 11.11.2021, dafür bei strahlendem Sonnenschein, in Könnern, wohin sie mit S-Bahn und Zug oder Privat-Auto gelangten. Unser Wanderfreund Georg führte uns durch den Ort zur Saale, dann an der Saale entlang nach Rothenburg, wo wir von der Kupferschlackenhalde aus einen schönen Blick auf die Felsen hatten, die die Saale säumen. Mit der Fähre ging es hinüber in den winzigen Ort Brucke und dann am anderen Ufer zur Schleuse Rothenburg, durch Nelben und über die Straßenbrücke wieder hinüber nach Könnern zur Ausflugsgaststätte Georgsburg, wo wir bei indischer Küche unsere Mittagseinkehr hatten. Um 15 Uhr machten wir uns auf den Rückweg zum Bahnhof, von wo wir eine zügige Verbindung nach Leipzig hatten. Die S-Bahn-Fahrt von Halle nach Leipzig kann allerdings nicht zu den Höhepunkten gerechnet werden, denn die DB hatte wieder mitten im Berufsverkehr nur einen Kurzzug bereit gestellt, und unter Pandemiebedingungen so dicht gedrängt im Zug zu stehen, war nicht günstig. Dafür kann aber Georg nichts, dem wir für den ansonsten wunderschönen Tag noch einmal herzlich danken!

Fotos der Wanderung vom 11. November

Am 23.09.2021 trafen sich 9 Mitglieder unserer Wandergruppe zu unserer 8. Gruppenwanderung  um 8 Uhr in der Westhalle des Hauptbahnhofs. Mit der S-Bahn S5X, Straßenbahn 12 und Bus 35 ging es nach Halle-Franzigmark. Auf einem schönen Weg entlang der Brachwitzer Alpen wanderten wir bis zur Autofähre Brachwitz, mit der wir nach Neuragoczy übersetzten. Von unserem Gruppenmitglied Georg, der ja in Halle wohnt, erfuhren wir, dass Neuragoczy einstmals ein Badeort mit 8 Quellen war. Das Mineralwasser wurde in 0,33l-Flaschen abgefüllt und konnte in der Umgebung gekauft werden. Das Hochwasser 2013 und ein Hurrikan 2015 ließen von dem kleinen Ort nicht viel übrig. Einen Hügel hinauf und über die Felder gelangten wir kurz vor Dölau zur Steinernen Jungfrau, einem früher mal 8 m, jetzt ca. 5,5 m hohen vorgeschichtlichen Menhir. Zurück auf dem Weg und dann auf der Straße durch den Ort erreichten wir um 12 Uhr das Waldhotel Dölau, wo wir 2 h bei warmem Sonnenschein im Biergarten saßen. Am Ende hatte die Gaststätte gut verdient, aber die Wanderfreund(inn)e(n) waren auch alle zufrieden, denn die Qualität der Speisen war wirklich gut. Nun ging es durch die Dölauer Heide zum Kolkbergturm und auf diesen hinauf. Weiter führte der Weg zum Heidesee und um ihn herum zum Bf Halle-Nietleben. Da die S-Bahn dort z. Z. nicht fährt, ging es wieder mit Bus, diesmal der 21, und Straßenbahn 2 zum Hbf Halle und mit der S3 nach Leipzig, wo wir um 17 Uhr ankamen.

Fotos der Wanderung vom 23. September

Vom 30.08.-03.09.2021 fand die Mehrtagesfahrt der Wandergruppe Parthenaue nach Ziegenrück statt. 13 Gruppenmitglieder und 3 Gäste trafen sich nach individueller Pkw-Anreise am Montag um 13 Uhr zum Mittagessen im Hotel "Fernmühle", wo wir Halbpension gebucht hatten. Um 15 Uhr starteten wir zu einer ersten kleinen Wanderung auf die Hemmkoppe und zum 2-Saale-Blick. Pünktlich dazu setzte ein leichter Regen ein, der auch im wesentlichen den ganzen Nachmittag anhielt. Am Dienstag sah die Welt immer noch grau aus, aber es blieb von da an trocken. Mit dem Wanderbus fuhren wir zur Lothramühle, von wo wir über Steinsdorf, St. Jakob und Löhma zum Pumpspeicherwerk Hohenwarte wanderten. Eine Brücke führte uns über die beeindruckenden Rohre. Über die Amalienhöhe kamen wir zur Staumauer der Hohenwarte-Talsperre, von wo uns der Wanderbus zurück nach Ziegenrück beförderte. Am Mittwoch ging es über den Ilsenblick, die Karl-Rühl-Hütte und die Teufelskanzel zur Linkenmühle. Nach einem Mittagsimbiss setzten wir mit der Mühlenfähre über und wanderten auf dem anderen Saaleufer über Eichberg und Otterbach zurück. Der Höhepunkt dieser Tage erwartete uns am Donnerstag: über Otterbachbrücke, durch das Große-Otterbach-Tal und durch die Ziemestalbrücke ging es nach Lückenmühle, von wo wir mit Draisinen auf der stillgelegten Thüringer Oberlandbahn zurückrollten. Unterwegs gab es immer wieder fachkundige Erläuterungen durch den Vereinsvorsitzenden und einen langen Halt auf der Ziemestalbrücke, die wir begehen durften. Und das alles bei strahlendem Sonnenschein! Auch am Freitag schien die Sonne, und wir beschlossen, mit den Pkws nach Plothen zu fahren und zwischen den dortigen "1000 Teichen" zu wandern. Das war ein schöner Abschluss unserer Wanderfahrt, und gegen 13 Uhr starteten alle in Richtung Autobahn nach Hause. Wir sind an den 5 Tagen 64 km gewandert und haben 79 Punkte erreicht. Die Halbpension erwies sich als sehr gute Wahl: es gab jeden Abend ein 3-Gang-Menü, beim Hauptgericht konnte aus 3 Speisen gewählt werden, und alles war sehr lecker. Wir können die "Fernmühle" weiterempfehlen!
Insgesamt waren es wieder sehr gelungene Tage. Wir möchten unserem Wanderleiter Kurt und seiner Frau Petra an dieser Stelle nochmals herzlich für die umfangreiche Vorbereitung danken und freuen uns schon auf die Wanderfahrt 2022!

Fotos der Wanderfahrt nach Ziegenrück

Am 22.07.2021 trafen sich 15 Mitglieder der WG Parthenaue und 5 Gäste um 9 Uhr am Eingang des Leipziger Zoos, um sich von unserer Wanderfreundin Arntrud durch den Zoo führen zu lassen.

Sie war in ihrem Berufsleben Tierärztin gewesen und ist jetzt eine der über 50 Zoo-Lotsen. Diese Führung hatte sie schon zu ihrem 80. Geburtstag vor fast genau einem Jahr geplant, durch Corona wurde sie aber heute erst möglich. Fachkundig und äußerst lebendig führte sie uns bis 16 Uhr durch alle Anlagen, und auch Jahreskartenbesitzer erfuhren allerhand, was sie noch nicht wussten, von ihr. An der "Hacienda Las Casas" war Mittagseinkehr, die auch als Pause dringend nötig war, denn es war ein richtig warmer Sommertag. Wir danken Arntrud für diesen erlebnisreichen Tag!

Einige Impressionen des Tages

Juhu, endlich ist es soweit, wir können wieder gemeinsam in Gruppe wandern gehen. 

Für unsere Gruppenwanderung am 17.06.2021 trafen sich sieben Wanderfreunde am Bahnhof und fahren mit der S-Bahn nach Machern. Nach der Ankunft erklärt der Kurt grob die Strecke und schon geht es los. Über Kirchgasse, Bergstrasse und Plagwitzer Weg gelangen wir zum Iristeich. Es ist ein heißer Tag heute und Kurt erinnert die daran etwas zu trinken und für den weiteren Weg die Mützen aufzusetzen. Der nächste Abschnitt bringt wenig Schatten. Wir laufen einen Feldweg nach Plagwitz. Von hier wandern weiter nach Lübschütz. An der Schule vorbei und weiter den Schulweg folgend nach Püchau. An der Eitzschke, einen kleinen Bach finden wir etwas Schatten für eine kleine Pause. Das Thermometer steigt weiter an. Kurt motiviert zum weitergehen, das Schloß Püchau ist nicht mehr weit. Der Pfad über die imposante Püchauer Kirchenbrücke bringt uns zum Märchenschloss Püchau. Wir treffen auf den Schlossbesitzer und erfahren von ihm einiges zur Geschichte des Schlosses und zur Zufahrt. Was sicher alle nicht wussten, Püchau war schon zur Zeiten der Wettiner ein Knotenpunkt. Hier traf die Strasse der Wettiner auf die Via Regia. Wir bekommen einen schönen, schattigen Platz im Schlossgarten angezeigt, wo wir ausgiebig Mittagsrast machen. Einen Stempel für unser Wanderheft findet der nette Schlossbesitzer auch für uns. Ein paar Fotos geschossen und gut ausgeruht geht es schließlich weiter. Vorbei am Tiergartenteich, durch den Wald wieder nach Lübschütz und zu den Lübschützer Teichen. An der Gaststätte „Lübschützer Teiche“ haben wir großes Glück. Die Türen sollen gerade geschlossen werden. Die Frage ob wir etwas zu Trinken haben wollen, war fast überflüssig. Alle sind froh, die Tür wird für uns nochmal geöffnet und wir bekommen etwas zu Trinken, ein Eis und alle sind zufrieden. Das Thermometer steht unterdessen über 30°C. Es geht weiter durch den Wald zum Hirschgarten in Machern. Dann durch den sehr schönen angelegten und gepflegten Schlosspark Machern. Am Schwemmteich bei Henrietten Ruh verschnaufen wir etwas bevor wir zum Schloss Machern laufen. Am Markt in Machern gibt es dann noch ein Eis für alle bevor zur zurück zur S-Bahn gehen.

Fazit: eine heiße Runde endet nach 17 km mit vielen Eindrücken und schönen Erlebnissen.

Fotos unserer Wanderung von Hans-Peter

Am 06.05.2021 trafen sich 10 Gruppenmitglieder der WG Parthenaue und 3 Gäste am Bahnhof Taucha zur 5. Gruppenwanderung, diesmal nicht virtuell, sondern in anderer Weise coronakonform: Wir bildeten 2 Abteilungen, eine von Kurt, die andere von Petra geführt, die die Strecke in entgegengesetzter Richtung absolvierten. Innerhalb der Abteilung wurden je drei 2er-Untergruppen gebildet, die mit entsprechendem Abstand voneinander wanderten. Da ein Ehepaar dabei war, das als ein Haushalt ja mit einer weiteren Person zusammen laufen durfte, war auch die ungerade Zahl kein Problem. Und weil man seine 2er-Gruppe auch mal wechseln konnte, kamen wir untereinander endlich einmal wieder ins Gespräch.
Die Wanderstrecke führte uns vom Bf Taucha nach Graßdorf, am dortigen Gut vorbei und zum Staditzwald mit seinem Teich. Wir durchwanderten das Wäldchen und kamen entlang eines blühenden Rapsfeldes nach Seegeritz. Von dort ging es weiter nach Plaußig und auf einem Naturlehrpfad zum kleinen Teich im Mimowald. Im Mimowald sahen wir zahlreiche Ruinen und Überbleibsel des ehemaligen Rüstungsbetriebes. Auf einem schönen Weg am Lösegraben entlang kamen wir dann nach 12 km wieder zum Bahnhof Taucha.
Das Wetter hat prima durchgehalten. Es war zwar kalt und windig, aber heiter bis wolkig. Der angekündigte Regen kam erst am Abend, als alle längst wieder zu Hause waren.

Fotos unserer Wanderung